SPÖ fordert Gratis- Internet vor Rathaus

Erstellt am 31. Mai 2011 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
ybb22wai-spö-wlan-2
Foto: NOEN
DRAHTLOS / Stadt-SPÖ will, dass Bürger kostenlos über WLAN ins Internet einsteigen können. Für Magistrat ist die Idee nicht neu.

ybb22wai-spö-wlan-2
Die beiden »Technik-Gurus« der SPÖ, Andreas Kreuziger (3.v.l.) und Vizebürgermeister Martin Reifecker (2.v.l.), treten für einen freien WLAN-Zugang vor dem Rathaus ein - am Bild mit den Parteikollegen Maria Fuchs-Semmelweis, Waltraud Wirrer und Peter Kimeswenger (v.l.).ZVG
Foto: NOEN

1WAIDHOFEN / Der Vorsitzende der „Jungen Generation“, Gemeinderat Andreas Kreuziger, fordert gemeinsam mit SPÖ-Vizebürgermeister Martin Reifecker einen freien, drahtlosen Internet-Zugang (WLAN) vor dem Rathaus in Waidhofen. „Der Platz vor dem Rathaus lädt zum Sitzen und Arbeiten ein“, so Gemeinderat Kreuziger. „Warum also nicht einen kostenlosen WLAN-Zugang für Notebooks, iPads und Smartphones schaffen?“

„Es soll ein Angebot an alle Waidhofner Bürger und Schüler sein, sich kostenlos Wissen aus dem Internet abzurufen“, ergänzt Martin Reifecker. Die Kosten für dieses Angebot wären für die Gemeinde „leicht erträglich“, meinen die beiden SPÖ-Politiker. Sie sehen darin „auch einen Testlauf für einen weiteren Ausbau eines WLAN-Netzes im Stadtgebiet“. Kreuziger und Reif ecker wollen nun Gespräche mit dem für EDV zuständigen Stadtrat Fritz Rechberger (UWG) und den Verantwortlichen der Waidhofner Volkspartei aufnehmen, um auf „möglichst unkomplizierte Art einen freien Internet-Zugang zu schaffen“.

Rechberger zeigt sich auf NÖN-Anfrage von dem Vorstoß der SPÖ überrascht: „Grundsätzlich stehe ich der Idee aber sehr positiv gegenüber. Das Ganze muss nur technisch und finanziell machbar sein.“

Für die Stadt Waidhofen sei das Thema nicht neu, berichtet Rathaussprecher Fritz Lengauer. Schon vor einiger Zeit habe man den Schillerpark aufgrund der Nähe zu den Schulen als Standort für ein kostenloses WLAN-Netz ins Auge gefasst: „Dort war eine Umsetzung technisch aber nicht möglich.“

Der Platz vor dem Rathaus werde wenig frequentiert, gibt Lengauer zu bedenken: „Überlegungen gibt es von der Stadt daher beim Schlosspark, weil sich dort auch viele Jugendliche aufhalten.“