Blackout: Stadt Waidhofen/Ybbs ist für Ernstfall gerüstet

Erstellt am 29. August 2022 | 06:35
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Martin Schwarenthorer (Bauhof), Bürgermeister Werner Krammer, Günther Weiss (Elektro Weiss), Matthias Pialek (Liegenschaftsverwaltung), Gerald Käferbeck (Zivilschutzverband) und Magistratsdirektor Christian Schneider (von links) mit dem Notstromaggregat.
Foto: Magistrat
Stadt sorgt mit mobilem Notstromaggregat für das Rathaus für den Blackoutfall vor. Informationsoffensive startet.

Die Stadt Waidhofen hat für den Fall eines Blackouts vorgesorgt und ein mobiles Diesel-Notstromaggregat angeschafft. Vom Gemeinderat wurde der Ankauf Ende Juni beschlossen, seit vergangenem Dienstag steht das Aggregat mit einer Leistung von 100 kVA nun im Rathaus zur Verfügung.

„So sind wir in der Lage, die Stromversorgung im Rathaus auch im Krisenfall über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten“, führt Bürgermeister Werner Krammer aus. „Das ist essenziell für die Einrichtung eines Krisenstabs und die effiziente Koordination zur Information sowie Versorgung der Bevölkerung.“

Im Bedarfsfall kann das mobile Notstromaggregat über einen Außenanschluss Strom ins Rathaus einspeisen. Damit im Ernstfall alles einwandfrei klappt, sollen der Transport und die Inbetriebnahme des Geräts im Rahmen einer Übung geprobt werden.

Viele andere Einrichtungen in Waidhofen, wie das Krankenhaus oder die Rettung, sind standardmäßig mit Notstromgeräten ausgestattet. Auch die Freiwillige Feuerwehr ist versorgt und rüstet laufend weiter auf. Wichtig sei im Falle eines Blackouts aber auch, dass die Bevölkerung ausreichend informiert werde, erklärt der Stadtchef. „Wir werden zum Thema Blackout deshalb eine gezielte Informationsoffensive starten, mit regelmäßigen Artikeln in den Stadtnachrichten sowie gemeinsamen Informationsveranstaltungen mit dem Zivilschutzverband.“