Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 18. Juli 2018, 04:08

von NÖN Redaktion

52 Dozenten bei der Musikschmiede waren Rekord. 52 Lehrer unterrichteten in der vergangenen Woche 250 Jugendliche in der 31. Waidhofner Musikschmiede. Bei den Räumlichkeiten stieß man damit an eine Grenze.

Bereits zum 31. Mal erfüllte die Musikschmiede in der zweiten Ferienwoche Stadt und Schulzentrum von früh bis spät mit Musik. „Wir haben heuer bei 250 Anmeldungen erstmals einen Schlussstrich ziehen und weitere Interessierte abweisen müssen“, sagt Thomas Wallner, der gemeinsam mit Hermann Maderthaner die Veranstaltung bereits zum 10. Mal organisiert hat. 48 Trompeter, 49 Flötistinnen, 48 Klarinettisten, 18 Hornisten und 21 Posaunisten stellten das Gros der Teilnehmer. Dazu kamen erstmals sieben Schüler mit Fagotten, vier mit Oboen sowie Schlagwerker, Saxofonisten, Flügelhornisten sowie Musiker auf Bariton, Euphonium und Tuba.

Wie so viele junge Musiker am Freitag für das dreistündige Abschlusskonzert vorbereitet werden konnten, ist eine logistische Meisterleistung. Das Junior-Orchester umfasste unter der Leitung von Maria Fuchsluger allein schon 50 der jüngsten Teilnehmer. Thomas Maderthaner stand dem 90-köpfigen A-Orchester vor, und der Innsbrucker Musikschuldirektor Wolfram Rosenberger bündelte nicht weniger als 110 Musiker zu einem Fortgeschrittenenorchester.

Ein besonderes Schmankerl war das Dozentenkonzert am Donnerstag, für das 52 Lehrer – großteils Berufsmusiker, viele davon in angesehenen Orchestern tätig – ein abendfüllendes Programm auf hohem Niveau lieferten. „Die Anzahl von 52 Dozenten ist ein Rekord in der Geschichte der Musikschmiede“, sagt Wallner. „Es soll zeigen, dass wir bestrebt sind, die Gruppengrößen zu verkleinern und den Betreuungsgrad weiter zu erhöhen“, sagt Maderthaner.