Gemeinderatswahl: UWG hat zwei Neuzugänge

Erstellt am 29. Dezember 2016 | 05:35
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Der St. Georgener Biobauer Hubert Buchinger wird nicht mehr für die UWG ins Rennen gehen.
Foto: Kössl
Installateur Erik Rehrl geht auf Platz vier ins Rennen ums Rathaus, Sozialarbeiterin Karin Komatz auf Platz neun. Buchinger und Petermandl treten nicht mehr an.

Noch einmal geht die UWG (Unabhängige Wahlgemeinschaft Waidhofen) bei der Gemeinderatswahl 2017 mit Friedrich Rechberger als Spitzenkandidat ins Rennen. Für den amtierenden Sport- und Tourismusstadtrat wird dies aber die letzte Wahl sein, der er sich stellt. Geplant ist, dass Rechberger noch während der Legislaturperiode den UWG-Chefsessel übergibt. An wen ist derzeit freilich noch offen.

In der letzten Ausgabe der Ybbstaler NÖN waren die Ziele der UWG für die Zukunft Waidhofens, mit denen man bei der Wahl im Jänner reüssieren möchte, zu lesen. So steht man etwa für eine Sanierung des Gemeindebudgets mit Augenmaß, plädiert für eine touristische Nutzung der Citybahn, verlangt eine nachhaltige Sanierung des Innenstadtpflasters und fordert einen Baustopp des großvolumigen Wohnbaus sowie die Schaffung von Grünflächen auf der Zell.

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Neu für die UWG geht Erik Rehrl auf dem vierten Listenplatz ins Rennen.
Foto: Illich

Mit welchen Kandidaten man am 29. Jänner ins Rennen geht, wollte man noch nicht verraten – nur so viel: Acht Kandidaten werden antreten. Nun hat die UWG ihre Kandidaten bekannt gegeben und es sind sogar neun. Mit Friedrich Rechberger, Michael Elsner, Siegfried Nykodem und Markus Leitner sitzen vier der neun UWG-Kandidaten derzeit bereits im Gemeinderat. Die UWG-Gemeinderäte Hubert Buchinger und Gertraud Petermandl werden für eine weitere Legislaturperiode nicht mehr zur Verfügung stehen. Dafür finden sich fünf neue Gesichter auf der Liste der UWG. Absolute Neuzugänge im Team sind Erik Rehrl auf Listenplatz vier und Karin Komatz auf Listenplatz neun.

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Sozialarbeiterin Karin Komatz kandidiert für die UWG am letzten Listenplatz.
 
Foto: Waldhäusl

Der gelernte Installateur Rehrl wuchs in Ybbsitz auf, lebt aber schon seit vielen Jahren in Waidhofen. Er ist als technischer Angestellter bei der Firma Illich tätig. Der neue UWG-Kandidat soll vor allem die Waidhofner Arbeiter vertreten. Ihm gehe es um den Erhalt der Arbeitsplätze und um ein Ende der exorbitanten Gebührenhöhungen. „Das Leben in unserer Stadt muss für alle Bevölkerungsschichten lebenswert und leistbar sein“, so Rehrl.

Generationenwechsel bei UWG steht an

Mit Karin Komatz als zweiten Neuzugang hat man jemanden im Team, der die Sorgen und Nöte der Ybbstalmetropole gut kennt. Die Tochter des Spitzenkandidaten Friedrich Rechberger ist diplomierte Sozialarbeiterin und beruflich am Waidhofner Sozialamt tätig.

Schon bei der letzten Gemeinderatswahl 2012 hat Tamara Elsner für die UWG kandidiert (Listenplatz sieben). Die Frau des Kontrollausschussobmanns Michael Elsner setzt sich vor allem für den Tierschutz und Familienthemen ein. Auch Ronny Esletzbichler und Robert Brandstätter fanden sich bereits 2012 auf dem Wahlvorschlag der UWG. Esletzbichler ist nun auf Listenplatz fünf vorgerückt. Er ist das jüngste Gesicht in der UWG-Mannschaft. Brandstätter kandidiert auf Listenplatz acht. UWG-Gemeinderat und Bahnenthusiast Siegfried Nykodem wird nur noch auf Listenplatz sechs kandidieren.

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Gertraud Petermandl übernahm 2013 den Sitz von Johann Fluch. 2017 tritt sie nicht mehr an.
Foto: Kössl

„Die UWG hat sich zum Ziel gesetzt, in der kommenden Periode einen Generationenwechsel durchzuführen“, sagt UWG-Kontrollausschussobmann Michael Elsner. „Das wurde bei der Listenerstellung berücksichtigt. Friedrich Rechberger bleibt Listenerster, er wird aber seine Erfahrung in der nächsten Gemeinderatsperiode sukzessive übergeben.“