Bürgermeister Krammer: "Hoher Markt hat Potenzial“

Erstellt am 28. Juni 2017 | 05:00
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Bürgermeister Werner Krammer will den Hohen Markt zur belebten Kernzone machen.
Foto: Lugmayr
Während sich die Stadt Waidhofen gut entwickelt, schwächelt der innerste Kern, der Hohe Markt. Bürgermeister Krammer setzt nun genau dort Entwicklungsimpulse.

Kein Teil Waidhofens wird dem Anspruch als abgeschlossener Stadt- und Wohnraum so gerecht wie der Hohe Markt. Dennoch tritt gerade dort die Stadtentwicklung auf der Stelle. Betriebe siedeln ab, Leerstände entstehen. „Dabei eignet sich der Hohe Markt als Geschäfts- und Kommunikationsort und hat enormes Entwicklungspotenzial“, glaubt Bürgermeister Werner Krammer.

Seine Behauptung untermauert der Stadtchef mit einer Studie, die die Stadt vor einem Jahr in Auftrag gegeben hat. Architekt Wolfgang Ritsch und Sterfan Lettner von der CIMA Beratung und Management GmBH haben den Stadtteil Haus für Haus unter die Lupe genommen. „Dabei wurden nicht nur Leerstände analysiert, sondern auch Entwicklungsmöglichkeiten durch Um- und Zubauten untersucht“, so Krammer.

„Mehr Handel allein wird nicht die Lösung sein“Bürgermeister Werner Krammer

Seit einem Jahr arbeiten Stadtmarketing und Magistrat an der Festlegung eines Beteiligungsprozesses. Inzwischen entstand ein Bericht zur Quartiersentwicklung und ein Portfolio mit Handlungs- und Maßnahmenempfehlungen. Beide liegen nun vor. Ein interessanter Aspekt der Untersuchung sei, dass der Branchenmix am Hohen Markt durchaus gegeben sei. „Mehr Handel allein wird nicht die Lösung sein“, so Krammer, der sich eine Servicestelle des Magistrats, etwa als Anlaufstelle für Hausbauer, als Frequenzbringer vorstellen könnte.

„Noch im Juni erfolgen konkrete Schritte zur Entwicklung des Hohen Marktes“, sagt Krammer. „Neben einzelnen Leuchtturmveranstaltungen wie ‚Rock in the City‘ ist vor allem die Entwicklung des Hohen Markts wichtig für eine prosperierende Innenstadt.“ Unter Bürgerbeteiligung sollen Möglichkeiten der Möblierung sowie verschiedener Veranstaltungen ausgelotet werden. Ab 1. Juli wird es einmal monatlich, immer samstags von 10 bis 12 Uhr, einen „Improtreff“ im leer stehenden Maxerer-Haus geben. Dabei können Ideen rund um den Hohen Markt eingebracht werden.

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