Bürgemeister hörte auf Wünsche der Bürger. Stadtchef Werner Krammer sammelte Ideen und Anregungen. Manche Projekte umgesetzt, andere noch in Planung.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 05. Dezember 2019 (05:42)
In der Michelbauernsiedlung wurde die Bushaltestelle versetzt. Stadtrat Anton Schörghofer, Gemeinderat Christian Pechhacker, Reinhard Buder, Sonja Fischer, Sigrid Buder, Bürgermeister Werner Krammer, Bauhofleiter Anton Pichler, Matthias Hönickl (Bauhof), Thomas Korntheurer (Bauhof), Friedrich Stockinger (Bauhof), Roswitha Buder, Barbara Gratzer mit Karoline, Stadtrat Franz Sommer und Bauamtleiter Martin Helm (v.l.) sowie Sophie, Corinna, Adrian und Georg (vorne v.l.) bei der Begutachtung.
Magistrat

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Bürgermeister vor Ort“ war Bürgermeister Werner Krammer im heurigen Frühjahr im gesamten Waidhofner Gemeindegebiet unterwegs, um Anregungen, Wünsche und Ideen von den Bürgern zu sammeln.

Die Protokolle der Veranstaltungen konnte man bisher schon auf www.waidhofen.at/buergermeister-vor-ort nachlesen. Nun wird dort auch der Stand der einzelnen Projekte gelistet. Wie man dieser Liste entnehmen kann, wurden bereits einige Dinge umgesetzt (siehe unten).

So wurde die Bushaltestelle bei der Michelbauernsiedlung nun so adaptiert, dass sie längsseitig zur Fahrbahn steht und damit den Busfahrern eine bessere Einsichtmöglichkeit in die Haltestelle gewährt.

Bereits umgesetzt wurde auch die Sperre der Plenkerstraße vor dem Schulzentrum für den motorisierten Verkehr zu Schulbeginn samt Installierung einer Elternhaltestelle. Bei Letzterer wurde nun nachjustiert. Sie wurde vom Parkplatz rauf auf den Berg vor das Bahnhofsgebäude verlegt. Dadurch haben die Busse nun kein Problem mehr beim Wenden und die Kinder können über die Stufen runter zum Schutzweg gehen und sicher die Plenkerstraße queren. Auch dem Wunsch nach verstärkten Polizeikontrollen zu Schulbeginn bei der Kreuzung Durstgasse/Plenkerstraße wird seitens der Polizei nachgekommen.

In Windhag hat man das Problem, dass nicht überall ein Kindergartenbus fährt, weil Fahrten auf entlegenere Bauernhöfe zu teuer sind. Hier werden derzeit Fahrgemeinschaften gebildet. In Raifberg wiederum wurde nach der Fahrplanumstellung durch den VOR ein Bereich nicht mehr vom Schulbus angefahren. Das wurde bereits korrigiert. Dennoch sei der Schulbus-Fahrplan noch nicht optimal, heißt es seitens der Stadt. Abstimmungsprozesse seien am Laufen.

Wunsch nach Brunnen und Badeplätzen

Andere Wünsche, die im Zuge der Veranstaltungsreihe an den Stadtchef herangetragen wurden, befinden sich noch im Planungsstadium. So etwa der Wunsch nach einem Brunnen am Oberen Stadtplatz. Dieser sei an Stadtplaner Ernst Beneder weitergegeben worden, heißt es seitens der Stadt. Ein konkreter Entwurf liege noch nicht vor.

Laut wurde im Zuge der Bürgermeister-vor-Ort-Termine auch der Wunsch, am Rabenberg eine Mountainbikestrecke für den Schulsport zu öffnen. Der Rabenberg sei dafür nicht geeignet, heißt es aus dem Magistrat. Man sei aber auf der Suche nach alternativen Standorten.

Gewünscht wurden weiters frei zugängliche Badeplätze an der Ybbs. Hier habe es bereits viele Gespräche mit Grundbesitzern gegeben, heißt es seitens der Stadt. Während man beim Kraftwerk Stadtwehr, Unter der Leithen, in der Schwarzen Kuchl und entlang des Ybbsuferweges bereits zur Ybbs zugehen könne, habe man auf der Zell zwei weitere Plätze im Auge.

Grundsätzlich möglich sei der Wunsch nach Tempo 30 in Raifberg, hält die Stadt fest. Zuerst gelte es aber ein Gesamtkonzept vorzulegen, welches auch die Parksituation berücksichtige. Dieses sei derzeit in Prüfung.

„Gemeinsam wollen wir unser Waidhofen weiterentwickeln“, sagt Bürgermeister Krammer. „Die Anliegen der Bürger sind uns wichtig und wir bemühen uns um rasche Umsetzung. Mit offener und transparenter Information sind wir bemüht, ein vertrauensvolles Miteinander zu schaffen.“