Jugendblasorchester: "BLOWY" holte Bronze in Grafenegg

Erstellt am 30. Oktober 2019 | 03:23
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Hermann und Thomas Maderthaner (Bildmitte) führten das Jugendblasorchester des Musikschulverbands Waidhofen in Grafenegg zum Erfolg. Das Bild zeigt die Generalprobe dafür im Waidhofner Plenkersaal.
Foto: Lugmayr
Das Jugendblasorchester Waidhofen erreichte in Grafenegg österreichweit den 3. Platz in der Kategorie BJ.

Am Sonntag fand der 9. Österreichische Jugendblasorchester-Wettbewerb in Grafenegg statt. 20 Orchester aus Österreich und Südtirol stellten sich der Herausforderung und wurden von einer Fachjury bewertet.

Die Orchester traten in vier Kategorien, abhängig vom Durchschnittsalter, an und mussten neben einem Pflichtstück auch ein Selbstwahlstück desselben Schwierigkeitsgrades vortragen. Dabei erreichte das Blasorchester des Musikschulverbandes Waidhofen-Ybbstal BLOWY den beachtlichen dritten Rang in der Kategorie BJ.

Die Ybbstaler Musiker platzierten sich mit 89,2 Punkten hinter dem Jugendblasorchester Groß St. Florian aus der Steiermark (90,6 Punkte in der Gesamtwertung) und dem JUKA Villnöß (90,2 Punkte) auf dem hervorragenden dritten Platz.

„Angetreten sind wir trotz niedrigerem Altersdurchschnitt in der Kategorie mit einem höherwertigen Stück aus dem Anforderungsprofil der Kategorie CJ“, sagt Hermann Maderthaner, der mit Thomas Maderthaner das Orchester auf den Bundeswettbewerb vorbereitet hat. „Mit 12,4 Jahren Altersschnitt waren unsere Musiker die Jüngsten in der Gruppe und schlugen sich ausgezeichnet“, so die Orchesterleiter Hermann und Thomas Maderthaner.

Tatsächlich wurden die beiden Ensembles BLOWY und Junior-BLOWY für den Wettbewerb zu einem Orchester zusammengeführt. „Ab jetzt werden wir wieder in zwei Orchestern arbeiten“, so Hermann und Thomas Maderthaner. „Es ist eine unglaubliche Leistung unserer Musiker“, sind sie zufrieden. „Wir konnten heuer ein unglaubliches Niveau bei allen teilnehmenden Orchestern feststellen.“, gibt sich der Juryvorsitzende des Bundeswettbewerbs Gerhard Forman sehr zufrieden. „Alle Musikerinnen und Musiker können sehr stolz mit ihren Leistungen sein.“