Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 15. November 2018, 04:00

von Andreas Kössl

Radwegnetz entsteht. Ybbstalradweg in Waidhofen wird derzeit saniert. In den nächsten Jahren sollen Anbindungen nach Oberland, Böhlerwerk und in die Bachwirtsiedlung realisiert werden.

Der Radwegabschnitt zwischen dem ASZ und Gstadt ist derzeit gesperrt. Dass die Sperre erst direkt davor angekündigt wird, verärgerte zuletzt so manchen Radfahrer.  |  privat

Sanierungsarbeiten werden derzeit am Ybbstalradweg zwischen dem Altstoffsammelzentrum (ASZ) und Gstadt durchgeführt. Der Radwegabschnitt ist deshalb seit vergangener Woche gesperrt. Dass dies erst beim ASZ mittels eines Schildes angekündigt wird, verärgerte so manchen Radfahrer, der Richtung Ybbsitz wollte und dann vor der Baustelle wieder umkehren musste.

Grund für die Sanierung des Radwegabschnitts ist der schlechte Zustand der Fahrbahn. Im Raum steht derzeit, dass der Ybbstalradweg in diesem Abschnitt bald auf der anderen Ybbsseite geführt wird. Abhängig ist dies davon, wie es mit der Citybahn weitergeht. Wie die NÖN berichtete, präferiert Bürgermeister Werner Krammer eine Verkürzung der Stadtbahn bis zur HTL. Der Radweg könnte dann auf der Bahntrasse bis Gstadt geführt werden.

Radweganbindung nach Oberland kommt

In der Planungsphase befindet sich derzeit die Radweganbindung von Waidhofen nach Oberland. Bereits nächstes Jahr sollen die Arbeiten von der Firma Forster Richtung Gaflenz beginnen. Der Abschnitt Richtung Waidhofen soll folgen. Hier gilt es allerdings noch, Gespräche mit Grundstücksbesitzern zu führen. „Ich denke aber, dass das machbar ist“, sagt Bürgermeister Werner Krammer.

Die Radweganbindung von der Bachwirtsiedlung in die Innenstadt soll in den nächsten zwei Jahren im Zuge der Sanierung der Landesstraße realisiert werden. In weiterer Folge gelte es dann, die Anbindung nach Böhlerwerk auf Waidhofner Seite zu überlegen, kündigt Krammer an. „Ziel ist, dass in drei bis fünf Jahren alle Nachbargemeinden mittels Radwegen angebunden sind.“