Kickl besuchte auf seiner „Freiheitstour“ auch Waidhofen an der Ybbs

Verbaler Rundumschlag des blauen Parteichefs wurde heftig beklatscht.

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 13:41

Im Rahmen seiner „Freiheitstour“ machte FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl am Freitagvormittag in Waidhofen Stopp. Mit dabei waren auch FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, Landesparteiobmann Udo Landbauer, Bezirksobfrau Edith Mühlberghuber sowie FPÖ-Funktionäre aus Waidhofen und der Region.

Ärger über Corona-Maßnahmen

Zahlreiche Parteianhänger ließen sich das nicht entgehen und kamen auf den Waidhofner Wochenmarkt, um mit dem freiheitlichen Parteichef ins Gespräch zu kommen. Dabei machte so mancher seinem Ärger über die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung Luft. Vor allem die angekündigte 3G-Regel am Arbeitsplatz sowie die geltende Masken- und Testpflicht regte die FPÖ-Sympathisanten auf.

Verbaler Rundumschlag

Anschließend bewegte sich der blaue Tross auf den Hohen Markt, wo Kickl und seine Mitstreiter vor dem Bierplatzl zum Mikrofon griffen. Dabei wurde gegen den „Impfzwang“ ebenso gewettert wie gegen „Asylanten“ und NGOs, die „schwarz-grüne Chaosregierung“, „gekaufte Medien“, „ÖVP-Grauslichkeiten“ und Exkanzler Sebastian Kurz.

Für ihre verbalen Angriffe ernteten der FPÖ-Chef und seine blauen Mitstreiter großen Applaus von ihrer Anhängerschaft. Auch „Kurz muss weg“-Rufe waren immer wieder zu vernehmen.

Ein Protestempfang, wie ihn Kickl bei seinem letzten Besuch in Waidhofen im Herbst 2019 erlebte, blieb dieses Mal aus.