Pallinger von der FF Allhartsberg holte Sieg im Einer

Erstellt am 27. Juli 2022 | 04:13
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Lokalmatador triumphierte bei Zillenbewerb in Allhartsberg. FF Erla war in den Teambewerben unschlagbar.

Nach dreijähriger Corona-bedingter Pause konnten am vergangenen Samstag im Naturbad Allhartsberg endlich wieder die Bezirkswasserdienstleistungsbewerbe ausgetragen werden. 431 Zillenbesatzungen aus dem Bezirk Amstetten sowie aus ganz Niederösterreich und aus Oberösterreich traten an.

Für die Gesamtorganisation der Bezirksbewerbe zeichnete Gottfried Kößl verantwortlich, der bei den Bewerben jahrzehntelang vorne mit dabei war und auf Landesebene stellvertretender Bewerbsleiter war. Er hätte gerne auch noch als Aktiver beim Bewerb in Allhartsberg teilgenommen, doch vor Kurzem wurde er 65 und wechselte somit in den Reservestand. Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Josef Fuchsberger würdigte Kößl für seine Leistungen. Bei seiner „letzten Fahrt“ gab es Standing Ovations.

Als herausragendes Bewerbsteam erwies sich die FF Erla. Sowohl in der Mannschaftswertung ohne Alterspunkte in Bronze und Silber als auch im Zillen-Einer der Frauen ging der Sieg an die FF Erla. Der Sieg im Zillen-Einer der Männer ging jedoch an Lokalmatador Manfred Pallinger von der FF Allhartsberg. In der Mannschaftswertung bei den Frauen dominierte die FF Pinnersdorf.

Der Einer mit Alterspunkten ging an Diakon Franz Wimmer von der FF Behamberg. Bronze mit Alterspunkten gewann die FF Stefanshart, Silber mit Alterspunkten die FF Zeillern. Die Veranstaltung fand im 120-jährigen Bestandsjahres der FF Allhartsberg statt. Kommandant Leopold Kromoser bedankte sich bei seiner Wehr und dem Bezirksfeuerwehrkommando für die erfolgreiche Durchführung. Es sei eine Freude gewesen, diesen Bewerb auszutragen, merkte auch Bürgermeister Anton Kasser an. Er erinnerte daran, dass es wichtig sei, bei Hochwasserereignissen gut ausgebildete Zillenfahrer zu haben. Die Trachtenmusikkapelle Allhartsberg gestaltete die Abschlussfeier mit Siegerehrung musikalisch.