110 Einbrüche, davon 25 in Zwettl, geklärt

Erstellt am 31. Dezember 2013 | 23:59
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Vier Verhaftungen / Kriminalbeamte konnten Einbrecherbande, die auch zahlreiche Straftaten bei uns begangen haben soll, ausforschen.

BEZIRK ZWETTL / Eine Einbrecherbande, der 110 Straftaten in Österreich, darunter alleine 25 in der Stadt Zwettl (!), zur Last gelegt werden, konnte ausgeforscht werden, vier Personen wurden verhaftet.

Die Beamten des Landeskriminalamtes führten seit 2011 umfangreiche Ermittlungen gegen eine moldawische Tätergruppe, die sich auf Einbrüche in Firmen, Vereins- und Gasthäuser sowie Wohnhäuser spezialisiert hat, durch. Mit der Ausforschung der mutmaßlichen Täter – die Einbrüche wurden zwischen Juli 2011 und Mai 2013 verübt – konnten 110 Straftaten, durch die ein Gesamtschaden in der Höhe von ca. 773.000 Euro (davon ca. 413.000 Euro Diebesgut und ca. 360.000 Euro Sachschaden) entstand, geklärt werden.

Sieben Verdächtige ausgeforscht

Es konnten insgesamt sieben Beschuldigte im Alter von 21 bis 29 Jahren ausgeforscht werden, von denen sich vier Verdächtige im Alter von 22, 23, 24 und 29 Jahren in Haft befinden. Drei weitere Beschuldigte im Alter von 21, 22 und 28 Jahren sind mit Festnahmeanordnungen zur Fahndung ausgeschrieben.

Die Verdächtigen sollen Bargeld aus Tresoren oder Kassen, sowie teure Elektrogeräte wie Laptops, Video- und Digitalkameras, Diagnosegeräte, aber auch Begutachtungsplaketten und Autobahnvignetten, Werkzeuge oder Schmuck gestohlen haben. Weiters wurden im Zuge der Einbrüche insgesamt neun Fahrzeuge gestohlen, von denen sieben Pkw wieder in Österreich oder Italien sichergestellt werden konnten.

Gefälschte Dokumente sichergestellt

Die Elektrogeräte und die Begutachtungsplaketten sollen in Wien an einen noch auszuforschenden Hehler weiterverkauft worden sein. Weiters konnten mehrere gefälschte Dokumente der mutmaßlichen Tätergruppe sichergestellt werden.

Hinweise auf die zur Festnahme ausgeschriebenen Beschuldigten sind an das Landeskriminalamt unter der Nummer 059133-30-3333 oder jede andere Polizeiinspektion erbeten.