Arbesbach ist Fairtrade-Gemeinde. Die Überreichung der Urkunde fand im Sitzungssaal der Gemeinde Arbesbach statt.

Von Martina Hofer. Erstellt am 23. Januar 2020 (16:22)
Freuten sich über die Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde: Martin Frühwirth, Johannes Ertl, Thomas Wackerlig, Veronika Stiedl, Lukas Brandweiner, Alfred Hennerbichler und Herbert Kraus (von links).
Martina Hofer

Die Auszeichnung zur Fairtrade-Gemeinde nahmen Bürgermeister Alfred Hennerblichler und Vizebürgermeisterin Veronika Stiedl entgegen.

„Die Entscheidung wurde über alle Fraktionen einstimmig beschlossen“, sagte Stiedl. „Fairtrade als Idee ist schon länger in den Gedanken der Bevölkerung. Es geht um fairen Handel und die damit verbundene soziale Verantwortung im globalen Kontext. Die neue Mittelschule Arbesbach arbeitet zum Beispiel eng mit dem Verein Südwind zusammen und bietet im Rahmen von Projekten Kaukauworkshops an“. Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Johannes Ertl von Südwind Niederösterreich einen Bildungsscheck an die Gemeinde. Thomas Wackerlig von der Beratung für Fairtrade Gemeindeprojekte sagte: „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so kleine Gemeinden engagieren, aber immer mehr Menschen setzten sich mit Nachhaltigkeit auseinander. Regional und Fairtrade schließen einander nicht aus und kleinbäuerliche Strukturen werden unterstützt.“

Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner pflichtete ihm bei: „Wenn man schon zum Orangensaft greift, dann kann es auch Fairtrade sein.“ Die Gemeinde leiste einen wichtigen Beitrag, indem sie auf diese Produkte aufmerksam mache. Er dankte dem Bürgermeister für seinen Einsatz in der Gemeinde und in der Region und überreichte die Urkunde und Fahne des Landes Niederösterreich.