Aus 13 wurden 251

Erstellt am 12. Dezember 2012 | 00:00
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Erfolgsgeschichte / Dem Krankenhaus Zwettl wurde vor 140 Jahren das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Seither ging es laufend bergauf.

ZWETTL / Vor 140 Jahren wurde dem jetzigen Landesklinikum Zwettl das Öffentlichkeitsrecht durch den NÖ Landtag verliehen. Die Entwicklung vom 13-Betten-Haus im Jahr 1872 zum modernen Landesklinikum mit 251 Betten zeigt eine imposante Erfolgsgeschichte.

Das 13-Betten-Haus stand an der Stelle, wo sich heute das Stadtamt Zwettl befindet. 1889 wurde es auf 24 Betten, einen Operationsraum und eine Küche erweitert. Weitere bauliche Erweiterung an diesem Standort gab es im Jahr 1935 auf 60 Betten und in den Jahren 1951 bis 1956 auf 185 Betten.

1970 erfolgte der Spatenstich zum Neubau des Krankenhauses am jetzigen Standort in der Propstei. Dieser Neubau konnte 1979 mit einem Bettenstand von 264 und 185 Mitarbeitern feierlich eröffnet werden. Anfang. 2006 erfolgte der Übergang der Rechtsträgerschaft von der Stadtgemeinde Zwettl an das Land Niederösterreich und die Fusionierung der Standorte Gmünd, Waidhofen und Zwettl zu einem gemeinsamen Klinikum.

In den Jahren 2002 bis 2011 erfolgten weitere Zu- und Umbaumaßnahmen mit einem Gesamtbauvolumen von ca. 85 Millionen Euro. „Aktuell werden im modernen Landesklinikum Zwettl jährlich rund 16.000 stationäre Patienten an sechs Abteilungen mit 251 Betten und zwei Instituten von ca. 620 Beschäftigten medizinisch und pflegerisch bestens versorgt“, erklärt der ärztliche Direktor, Manfred Weissinger.