Bauabteilung 7 hat einen neuen Leiter

Erstellt am 23. Jänner 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
Neubesetzung / Herbert Schober übernimmt nun nach der Pensionierung von Heinz Schraml die Straßenbauabteilung Krems.

BEZIRK ZWETTL / Der langjährige Leiter der Bauabteilung 7, Heinz Schraml, trat im Dezember in den wohlverdienten Ruhestand. Ihm folgte der aus Amstetten stammende Herbert Schober (47) als neuer Leiter nach.

Der neue Abteilungschef ist nicht nur für ein riesiges Straßennetz (rund 1800 Kilometer) zuständig, sondern auch für die Straßenmeistereien Ottenschlag und Groß Gerungs, die zur Straßenbauabteilung 7 gehören.

Herbert Schober absolvierte nach der HTL ein Studium an der Universität für Bodenkultur. „1995 begann meine berufliche Laufbahn im Landesdienst. Nach vier Jahren bei der Straßenbauabteilung Amstetten und sechs Jahren als Assistent von Straßenbaudirektor Stipek folgten drei Jahre als Stellvertreter im allgemeinen Straßendienst“, erzählt Schober über seinen Werdegang.

Ab 2004 war er Leiter der Abteilung für Landesstraßen-Finanzierung bzw. Landesstraßenbau. Mit der Bestellung in Krems erwartet ihn wieder eine neue berufliche Herausforderung.

Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der B 37, also der Verbindung von Krems nach Zwettl. Für diese meist befahrenste und wichtigste Verbindung wurde ein großes Verkehrssicherheitspaket geschnürt, das den dreispurigen Ausbau mit zusätzlichen Überholbuchten für Traktoren vorsieht.

Verkehrssicherheit 

Im Straßenbauprogramm von Landeshauptmann Erwin Pröll ist für heuer in Gföhl im Bereich der Tankstelle der Bau einer neuen Anschlussstelle mit Rampe geplant und zwischen Rastenfeld und Rastenberg wird eine dritte Spur errichtet. „Die Section Control auf dem Gföhlerberg wirkt sich gut aus - es gab keine schweren Unfälle und keine Toten“, so Schober, „nur fahren jetzt die Autofahrer im Durchschnitt mit 80 km/h, sie könnten aber die erlaubten 100 km/h fahren.“

Als zweiten Verkehrsast in den Zentralraum haben die Verkehrsplaner die B 36 ins Auge gefasst: „Durch das Hölltal wird der bereits begonnene sukzessive Ausbau weitergeführt. Heuer ist auf einem Abschnitt der Bau einer Kriechspur geplant. Auch auch von Persenbeug bis Würnsdorf werden immer wieder Teilstücke ausgebaut“, ergänzt Schober. Aber auch im Weitental laufen Planungen bzw. Baumaßnahmen, die den Verkehr sicherer und flüssiger machen. Und eines kann der neue Straßenbaudirektor schon zusagen, die bereits angekündigte Kriechspur auf der B 38 bei Etzen wird heuer verwirklicht.

Zur Person: Herbert Schober ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen, und als Hobby nannte er „Jungjäger“.