23-jähriger Waldensteiner tot aus dem Stausee geborgen. Für einen 23-Jährigen aus der Gemeinde Waldenstein endete am 17. Juni ein Badeausflug beim Stausee Ottenstein tödlich. Er wurde von Tauchern der Wasserrettung Allentsteig geborgen. Die Reanimierungsversuche waren leider erfolglos.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 18. Juni 2021 (08:37)
Notarzt Rettung Dominik Meierhofer Symbolbild
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Dominik Meierhofer

Der Waldensteiner kam am 17. Juni gegen 19 Uhr mit zwei Frauen aus Gmünd und einem Mann aus der Gemeinde Kirchberg zum Areal des Campingplatzes. Laut Polizei befand sich der Waldensteiner gegen 21.40 Uhr gemeinsam mit einer Gmünderin rund 25 Meter vom Ufer entfernt im Wasser.

Plötzlich sei der Waldensteiner in Rückenlage gekommen und untergegangen. Seine Begleiter suchten sofort nach dem 23-Jährigen und setzten die Rettungskette in Gang. Der Notruf ging nur wenige Minuten später bei der Landesleitzentrale ein. Die Feuerwehren Friedersbach und Peygarten, die Wasserrettung Allentsteig, der Rettungsdienst aus Allentsteig und Zwettl samt Notarzt sowie die Polizei gingen in Einsatz.

Der 23-Jährige konnte um 22.48 Uhr von den Tauchern der Wasserrettung Allentsteig, die mit neun Mitgliedern vor Ort waren, gefunden werden. Er befand sich rund 20 Meter vom Ufer entfernt in drei Metern Tiefe. Sofortige Reanimationsmaßnahmen verliefen leider negativ.
Warum der Badeausflug des Waldensteiners so tragisch geendet hat, ist noch unklar. Seitens der Polizei ist Fremdverschulden ausgeschlossen.