760 Kandidaten treten für ÖVP bei Gemeinderatswahl an. Zwettler Bezirks-ÖVP präsentierte Zahlen und Vorhaben. Zwettl lässt mit Plänen zu Stadtbus-Weiterentwicklung aufhorchen, Groß Gerungs mit neuer Senioreneinrichtung.

Von Franz Pfeffer. Erstellt am 14. Januar 2020 (14:44)
Bürgermeister Johann Hofbauer, Vizebürgermeisterin Christina Martin, Bürgermeister Franz Mold, Landesgeschäftsführer der VP NÖ Bernhard Ebner und die Bürgermeister Maximilian Igelsböck und Jürgen Koppensteiner (von links) präsentierten VP-Bezirkszahlen.
Franz Pfeffer

Die Bezirks-ÖVP präsentierte ihre Kandidaten: 760 Kandidaten kandidieren auf der Liste der Volkspartei. Insgesamt stellen sich 160 Frauen und 600 Männer der Wahl. 41.835 Wahlberechtigte können ihre Stimme abgeben, davon sind 20.902 Personen Frauen und 20.933 Männer.

Der betonte auch die Partnerschaft zwischen Land und Gemeinden, dies zeigt sich an einigen Beispielen im Bezirk Zwettl, wie ein neuer Kindergarten in der Gemeinde Alt Melon, Errichtung einer neuen Krankenpflegeschule in Zwettl und in allen Gemeinden werden Freiwillige Feuerwehren stark unterstützt.

In Zwettl möchte Mold den öffentlichen Verkehr ausbauen. Hier werde bereits die Umfahrung Großglobnitz geplant. Auch der Stadtbus soll umliegende Ortschaften anfahren, oder Anrufsammeltaxis installiert werden.

In Zwettl kann jeder Wähler seine Vorzugsstimmen für Bürgermeister Franz Mold und maximal drei weitere Kandidaten vergeben.

Ähnlich ist es in Großgöttfritz, wo die Kandidaten alphabetisch gereiht sind. Bürgermeister Johann Hofbauer taucht deshalb auf Platz 12 auf. In Groß Gerungs plant Bürgermeister Maximilian Igelsböck eine neue Rettungsstelle und eine Senioren- beziehungsweise Betreuungseinrichtung. Einfallsreich ist man bei den Wahlwerbegeschenken: Vizebürgermeisterin Christina Martin aus Kirchschlag bastelte ein Wahlwerbegeschenk mit Samen für eine Blumenwiese, in Allentsteig gibt es von Bürgermeister Jürgen Koppensteiner ein Knödelkochbuch.