Bürger berichten: Das änderte sich seit Corona

Erstellt am 26. April 2020 | 05:53
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Coronavirus, Virus, Symbolbild, Covid-19, Corona
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Stefanie Tauber-Huber, Floristin, Griesbach

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Die Schließung meines Geschäfts bringt wirtschaftlich einen großen Schaden. Meine Mitarbeiter sind zu Hause. Laufend informiere ich mich bei den diversen Anlaufstellen bezüglich Anträge und Entschädigungen. Viel Zeit verbringe ich mit meinen Kindern, am Vormittag ist „Schule“, am Nachmittag geht’s nach draußen zum Spielen und Garteln. Positiv bleiben ist jetzt wichtig, es wird weitergehen.  

Maria Böhm-Vrana, Diplompflegerin, Rudmanns

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Leider gibt es keine Treffen mit Freunden, Nachbarn, im Hospizverein und bei den Senioren der Pfarre. In der Hauskrankenpflege ersetzen den persönlichen Kontakt oft auch Telefon und E-Mail. Viele alte Menschen vermissen den persönlichen Kontakt sehr. Wie wichtig Gesundheit, die Familie, die Versorgungssicherheit bei Medikamenten und heimischen Produkten ist, wird mir jetzt immer bewusster.  

Karl Wenigwieser, Pensionist, Langschlag

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Ich höre mir mehrmals täglich die Nachrichtensendungen an, immer in der Hoffnung, dass die Zahl der Infizierten und der Todesfälle sich nicht ständig ausbreiten möge. Ich gehöre ja zu den „Problemfällen“ und halte mich daher an die vorgeschriebenen Maßnahmen. Corona hat mich leider zum Stubenhocker gemacht – je nach Lust und Frust mit Essen, Lesen, Werken, Spazierengehen. Es geht euch ja nicht anders.  

Ewald Edelmaier: Berufskraftfahrer, Friedersbach

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Derzeit beneiden uns sehr viele, die in Städten wohnen. Wir können jederzeit raus in die schönste Natur, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Als geselliger Mensch fehlen mir besonders die Sonntagsmesse mit Frühschoppen und Bauernschnapsen in unseren Wirtshäusern, die kulturellen Veranstaltungen und natürlich die Aktivitäten in der Feuerwehr. Froh bin ich, dass sich die Anzahl der Einsätze in Grenzen hält.