Reisen wird wieder „in“. Wenn die Grenzen geöffnet werden, dürften die Reisebüros wieder mehr Arbeit bekommen. Abwarten ist gefragt.

Von Karin Pollak. Erstellt am 03. Juni 2020 (02:45)
Viele Zwettler dürften sich bei der Urlaubsplanung bereits nach dem Blick aus dem Flugzeug sehnen...
NOEN, Isachic / Shutterstock.com

In den Reisebüros ist es nach wie vor ruhig – ob das die „Ruhe vor dem Sturm“ ist, könne erst nach dem 2. Juni gesagt werden. An diesem Tag sperren das Reisebüro Kerschbaum und das Reisebüro Raiffeisen, beide mit Sitz in Zwettl, auf.

In den letzten Wochen gab es viele Anfragen betreffend schon gebuchter Urlaubsreisen, die in Urlaube im Inland umgeändert werden sollen.

„Da viele Hotels erst aufsperren, ist auch hier noch etwas Geduld nötig,“ meint Nikola Kerschbaum vom gleichnamigen Reisebüro.

Ähnlich sieht das auch Elisabeth Floh vom Reisebüro Raiffeisen: „Viele Reisen, die im Mai und Juni stattfinden sollten, wurden storniert. Mit Neubuchungen warten viele noch zu.“ Das Umbuchen von einem Ausland- in einen Inlandurlaub sei durchaus möglich: „Das machen viele Reiseveranstalter derzeit sogar gratis“, betont Floh, die auf ein baldiges Ende des „sehr verhaltenen Urlaubsinteresses“ bei den Kunden hofft.