Umsatz-Minus für Kastner. Hälfte des Umsatzes dürfte in den kommenden Wochen wegen Corona wegbrechen, sagt Geschäftsführer Christof Kastner. Warenverfügbarkeit ist weiterhin gesichert.

Von Markus Füxl. Erstellt am 28. März 2020 (11:10)
Christof Kastner über die aktuelle Situation: "Haben Umsätze aus der Gastronomie verloren."
Martin Kalchhauser

Zur aktuellen Situation sagt Geschäftsführer Christof Kastner: „Es läuft alles sehr ruhig und strukturiert ab. Die Leute dürften gut eingedeckt sein." Die neue Lage mit dem Coronavirus stelle die Kastner Gruppe aber vor Herausforderungen: Die Hälfte des Umsatzes dürfte laut Kastner in den kommenden Wochen wegbrechen. Ein Grund dafür: „Unsere Umsätze aus der Gastronomie haben wir verloren“, sagt Kastner. Die Belieferung der Nah&Frisch-Kaufleute und Biogast-Kunden findet ohne Einschränkungen statt.

Auch die Warenverfügbarkeit für die Bevölkerung ist weiterhin geregelt. Bereits Anfang März hatte ein entsprechender Krisenstab firmenintern vorausgearbeitet. Dadurch sei man jetzt gut aufgestellt, heißt es: „Wir haben unsere Mitarbeiter auch schon über Kurzarbeit informiert. Es muss sich niemand fürchten. Die Mitarbeiter beweisen gerade große Loyalität zum Unternehmen und großes Verständnis“, lobt Kastner.