Das Konzept ist fertig!

Erstellt am 18. Februar 2014 | 23:59
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Foto: NOEN
der jahrelangen Vorbereitungsarbeit für das große Ziel im Jahr 2017.
Von Brigitte Lassmann-Moser

KLEINREGION ASTEG / Der Saal des Gasthauses Klang in Echsenbach war zum Bersten voll und die Stimmung hervorragend, als am Donnerstag, dem 13. Februar, die Final-Veranstaltung für die Bewerbung der Kleinregion ASTEG um die Landesausstellung 2017 über die Bühne ging, die in der Übergabe des Ausstellungskonzeptes an Guido Wirth von der Schallaburg Kulturbetriebsgesellschaft gipfelte.

Bürgermeister Josef Baireder konnte nicht nur unzählige interessierte Bürger bei dieser von einem Ensemble der Militärmusik NÖ musikalisch umrahmten Veranstaltung begrüßen, sondern auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft.

"Region ist zusammengewachsen!“

Projektleiter Reinhard Waldhör hielt anschließend unter dem Motto „Unser Weg“ einen Rückblick auf die einzelnen Etappen der Bewerbungsgeschichte. „Was können wir tun, damit die Region zusammenrückt?“ – Das war der Grundgedanke für Vizebürgermeister Werner Scheidl (Göpfritz), der die Idee für dieses Projekt hatte. Bereits 2010 hat die Kleinregion mit den Gemeinden Allentsteig, Schwarzenau, Echsenbach und Göpfritz sowie dem Truppenübungsplatz kundgetan, sich um die Landesausstellung 2017 bewerben zu wollen und sie war die erste, die das bei Landeshauptmann Erwin Pröll auch tat. Nach erfolgreicher Standortsuche wurde im Februar 2013 das Erstkonzept an das Land übergeben, im Jänner dieses Jahres wurde dann das fast fertige Konzept im Land vorgestellt. Waldhörs Resümee: „Die Region ist durch diese Bewerbung wirklich zusammengewachsen!“

Kleinregionsmanager Josef Koppensteiner, der den Abend moderierte, holte sich dann „drei wichtige Partner“ auf die Bühne: Truppenübungsplatzkommandant Josef Fritz, Hartl-Chef Roland Suter und Michael Scharf, den Bezirksleiter der Landjugend Allentsteig.

"Maximale Lösung mit minimalem Kreditmitteleinsatz"

Gerhard Siegl, Direktor des Militärischen Service-Zentrums 6 (ehemals Heeresgebäudeverwaltung), und Regionalberater Sepp Wallenberger stellten schließlich den möglichen Standort und die angedachten Themen vor. Der Meierhof, der mit dem Schloss ein einzigartiges Ensemble bildet, und der im Gemeindebesitz stehende Schüttkasten wären geeignete Ausstellungsorte. Die Themenauswahl trifft zwar letztendlich das Land, dennoch wurde auch diesbezüglich ein Konzept unter dem Überbegriff „1.000 Jahre Waldviertel“ erarbeitet. So soll die Ausstellung drei Schwerpunkte haben: „Jagd, Natur und Genuss“, „Lust auf’s Land“ und „Die Kunst der Diplomatie“. Wallenberger: „Wir haben eine maximale Lösung mit minimalem Kreditmitteleinsatz und optimaler Nachnutzung erarbeitet!“ Die Ausstellung soll zwar in Allentsteig stattfinden, „aber sie lebt vom Umfeld“, so Wallenberger. Man will nicht nur Arbeitsplätze und Wertschöpfung während der Landesausstellung gewinnen, sondern das Projekt könnte auch ein Impuls für das Sicherheitszentrum sein, das schon lange im Gespräch ist. „Wir haben auch die besten Karten für die Nachnutzung, die zur Hauptnutzung wird“, verkündete Wallenberger. So könnte das Areal später für ein NÖ Jagd- und Sport-Zentrum genutzt werden.

„Wir arbeiten sehr intensiv, sehr konsequent und über Gemeindegrenzen hinaus denkend“, betonte ASTEG-Obmann Bürgermeister Karl Elsigan. „Dieses Projekt ist für uns mehr als ein Landesausstellungs-Projekt. Für uns ist es ein Regionalentwicklungskonzept!“

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Das Ausstellungskonzept steht: Gerhard Siegl, Franz Gressl, Barbara Ziegler, Josef Fritz, Werner Scheidl, Leopold Aschauer, Werner Groiß, Reinhard Waldhör, Martina Diesner-Wais, Franz Mold, Andreas Schwarzinger, Roland Suter, Karl Elsigan, Guido Wirth, Josef Schnabl, Johann Lehr, Andreas Kramer, Julius Schlapschy, Sepp Wallenberger, Josef Baireder, Josef Koppensteiner und Wolfgang Sinhuber (v. l.).
Foto: NOEN

Elsigan übergab schließlich nicht nur das fertige Konzept, sondern symbolisch auch den „Schlüssel des Erfolgs“ an Guido Wirth von der Schallaburg Kulturbetriebsgesellschaft, die die Landesausstellungen ausrichtet. Dieser dankte dem ASTEG-Vorstand für das Engagement und meinte: „Es wurden sehr viele Hausaufgaben erledigt und es ist ein spannendes Konzept.“ Aber es gäbe starke Konkurrenten.