Bezirk Zwettl: Heftiger Wintereinbruch

Die Straßenmeistereien waren für ihre ersten Winterdienste gerüstet. Diese waren ziemlich „heavy“.

Erstellt am 30. November 2021 | 12:06
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Die Straßenmeistereien im Bezirk Zwettl haben sich für den vorhergesagten Wintereinbruch, der am vergangenen Freitag auch Realität geworden ist, bestens vorbereitet – diese ersten Einsätze hatten es in sich. Die Touren dabei blieben fast gleich, nur bei der Straßenmeisterei Allentsteig gibt es Änderungen im Fuhrpark und im Einsatzgebiet.

„Ab dieser Winterperiode werden erstmals ein Räum- und ein Streu-Lkw, die aus einem internen Fahrzeugpool angemietet werden, eingesetzt. Damit werden zwei Frächterfahrzeuge ersetzt“, erklärt Straßenmeister Christoph Berger. Somit stehen insgesamt sechs eigene Lkw, ein Unimog, ein Baggerlader sowie vier Frächterfahrzeuge zur Verfügung. 32 Mitarbeiter sind im Zwei-Wochen-Rhythmus für den Winterdienst eingeteilt. Dazu kommen noch vier Mitarbeiter für die Straßenzustandsbeobachtungen. „Für eventuelle coronabedingte Ausfälle liegen entsprechende Notfallpläne vor“, sagt dazu der Straßenmeister.

Kleinere Verschiebungen hat es bei der Betreuungsgrenze mit den Nachbarmeistereien gegeben. Laut Berger wird die L8032 zwischen der B2, Dietmannsdorf und Rothweinsdorf nun von der Straßenmeisterei Raabs mitbetreut. Zwischen St. Marein über Wutzendorf bis zur B2 Brunn/Wild ist die Sraßenmeisterei Horn zuständig.

Perfekt gerüstet für den Winterdienst

„Unsere Lager sind ebenfalls voll“, betonen die Straßenmeister aus Zwettl, Allentsteig, Groß Gerungs und Ottenschlag. „Es sind die Schneestangen und Schneewände montiert“, sagt etwa der Zwettler Straßenmeister Gilbert Schulmeister. Sein Kollege Franz Blabensteiner von der Straßenmeisterei Ottenschlag kann das ebenfalls von seiner Dienststelle behaupten. „Wir haben auch aktuell keine coronabedingten Ausfälle bei den Mitarbeitern.“

Laut Straßenmeister Gerhard Steininger stehe in der Straßenmeisterei Groß Gerungs ebenfalls „die volle Flotte.“

Von Stehen konnte aber in den vergangenen Tagen keine Rede sein. Alle Einsatzfahrzeuge waren fast rund um die Uhr unterwegs. „Vor allem der Freitag war sehr heavy. So etwas habe ich schon lange nicht erlebt. Dauerschneefall und tiefe Temperaturen waren besonders fordernd“, sagt unter anderem Gilbert Schulmeister.