Demo gegen den Transit. Rund 20 Aktivisten der Plattform „Lebenswertes Waldviertel“, des Verkehrs- und Regionalforums Waldviertel und der Grünen demonstrierten am 17. Jänner um 16 Uhr in Schwarzenau. Eine kurze Straßensperre war dazu angemeldet.

Von Karin Pollak. Erstellt am 17. Januar 2020 (18:42)

Die Aktivisten rund um Josef Baum, dem Obmann des Verkehrsforums, wollten damit auf die aktuelle Verkehrssituation in Schwarzenau aufmerksam machen, die nur durch eine Umfahrung von Schwarzenau entschärft werden könne. „In diesem Zuge sprechen wir uns auch dezidiert gegen die Waldviertel-Autobahn aus. Diese brauchen wir nicht, wir benötigen einen Ausbau der Bundesstraßen“, meinte Baum.

Unterstützung erhielten die Demonstranten von Grün-Abgeordnete Silvia Moser.
Diese kleine, symbolische Kundgebung gegen den Transit und die Waldviertelautobahn verlief friedlich. Die Polizei hielt den Verkehr nur kurz auf der Ortsdurchfahrt von Schwarzenau bei der Kreuzung B2/Waidhofner Straße an. „Wir wollen keinen Stau und schon gar keine Unfälle“, betonte Baum.

Im Anschluss an diese Demonstration wurden die weiteren Maßnahmen, die gesetzt werden sollen, besprochen. „ Wir müssen weiter aktiv bleiben, auch wenn wir jetzt eine gescheite Verkehrsministerin haben. Aber man weiß nicht, wie die Regierung in zwei Jahren aussieht“, meinte Baum.

Die Lkw- und Pkw-Schlange, die sich während der nur wenige Minuten andauernden Straßensperre war ziemlich lange, löste sich aber rasch wieder auf.