Zwettler Baby befand sich im Überlebenskampf. ÖAMTC flog Neugeborenes in einem High-Tech „Brutkasten“ in Wiener Krankenhaus.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Mai 2020 (14:12)
Ein Baby wurde in einer „Neugeborenenintensivstation“ von Zwettl nach Wien ausgeflogen.
ÖAMTC

Ein neugeborenes Mädchen musste aufgrund einer dramatischen Verschlechterung kurz nach der Geburt vom Krankenhaus Zwettl an die Kinderintensivstation des AKH Wien geflogen werden.

Dazu wurde der ÖAMTC Christophorus Intensivtransporthubschrauber mit einem Inkubatorkasten, auch transportabler „Brutkasten“ genannt, ausgerüstet.

Beatmung, Infusionen und die Aufrechterhaltung einer konstanten Temperatur, um das Kind zu stabilisieren, kann mit einem solchen „Brutkasten“ geleistet werden. Während des Fluges überwachte ein erfahrener Flugrettungsarzt und Kinderanästhesist den Zustand des Babys.

Als fliegende Neugeborenenintensivstation gelang es so, das Baby sicher und stabil nach Wien zur weiteren lebensrettenden Behandlung zu bringen. Ersten Angaben zufolge befindet sich die Kleine dort bereits am Wege der Besserung.