Neujahrskonzert: Schwungvoll ins neue Jahr

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 04:52
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Begeistertes Publikum: 400 verkaufte Karten - also volles Haus im Festsaal im Gasthaus Klang beim Neujahrskonzert der Tonkünstler.
Foto: Sonja Eder
Tosender Applaus zur ersehnten Rückkehr des Neujahrskonzertes Echsenbach.

Das Publikum hat es vermisst: das Neujahrskonzert der Tonkünstler zu Jahresbeginn. Begeistert schmachtete, klatschte und sang es mit und dankte Dirigent Alfred Eschwé, Sopranistin Lauren Urquhart und den Musikern für das mitreißende Konzert mit Standing Ovations.

Nachdem die Tonkünstler im Vorjahr erst in Form eines Frühlingskonzertes auftreten konnten, im Jahr davor das beliebte Konzert vollends ausfallen musste, freute sich Bürgermeister Josef Baireder besonders über den vollen Festsaal im Gasthaus Klang beim 15. Konzert der Tonkünstler in Echsenbach. Alfred Eschwé führte wie gewohnt durch das Programm und sparte auch nicht mit Anekdoten, sein Charme ist ungebrochen. Umso mehr freute sich das Publikum, dass in der Pause das Neujahrskonzert schon für das kommende Jahr fixiert werden konnte – mit ihm als Dirigent.

Solistin des Abends war die Sopranistin Lauren Urqhart, die vor zwei Jahren als 22-Jährige an der Volksoper Wien engagiert wurde und seither fixes Ensemblemitglied ist. Sie beeindruckte mit ihrer Ausdrucksweise und ihrer Stimme, die sie in große Höhen schwang.

Das Konzert begann mit der schwungvollen Ouvertüre zur Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“, führte über Bedrich Smetanas Tanz der Komödianten über Gaeatono Donizetti und Guiseppe Verdi, Emil von Reznicek und Carl Millöckers wunderschönen Arie „Ich schenk dir mein Herz“ schließlich zu Johann Strauß. Bei seiner Bauern-Polka forderte Eschwé das Publikum, indem er es zum Mitsingen des Refrains einlud.

„Großartig, wie er das Programm zusammenstellt“, war der Tenor aus dem Publikum. Nach der Frühlingsbotschaft „Draußen in Sievering blüht schon der Flieder“ folgten das Walzerlied aus der Operette „Die Tänzerin Fanny Elßler“ und als Programmschluss „Geschichten aus dem Wienerwald“ mit einer Zithereinlage von Barbara Laister-Ebner.

Das begeisterte Publikum wurde noch mit einem Galopp belohnt. Doch das war noch nicht das Ende des Konzertabends: Fulminanter (obligater) Schluss dieses Neujahrskonzertes war der Radetzky-Marsch von Johann Strauss Vater. Eschwé dirigierte Orchester und Publikum, das auf sein Zeichen mitklatschte.