Göpfritz will Stadt werden - wenn es nach der ÖVP geht. Geht es nach ÖVP, soll aus Markt- eine Stadtgemeinde werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Januar 2020 (12:59)

Große Pläne hat die ÖVP für die Zukunft. So soll Göpfritz 2029 zur Stadt werden.

Bei einer Kandidatenpräsentation gab das Bürgermeisterin Silvia Riedl-Weixlbraun bekannt. Voraussetzung dafür sei, dass sich die Gemeinde im Fall einer weiteren positiven Entwicklung um das Stadtrecht bewerben möchte.

Werner Vlcek von der SPÖ sagt zu diesen Plänen: „Eine positive Vision für die Zukunft, aber im Moment sind andere Themen wichtiger.“

Riedl-Weixlbraun ging auf ihrem Rückblick auf die Investitionen von 11 Millionen Euro seitens der öffentlichen Hand in der Gemeinde ein. Dazu zählen etwa der Glasfaserausbau, der Neubau des Feuerwehrhauses Weinpolz, die Kompletterneuerung der Infrastruktur des Betriebsgebietes Nord sowie der Zubau der Volksschule. „Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen, für die vielfältige Unterstützung insbesondere vom Land NÖ und für mein schönes erstes Jahr als Bürgermeister dieser lebenswerten Gemeinde“, meinte Riedl-Weixl-braun abschließend.

In Folge präsentierte Vizebürgermeister Werner Scheidl die Vorhaben für die kommende Gemeinderatsperiode. So soll bis 2025 ein neues Wohnbaugebiet erschlossen werden. Außerdem stehen Kleinkindbetreuung, Klimaschutz, weitere Verbesserung des Verkehrsangebotes, Ausbau des Kulturstadls zu einem Veranstaltungszentrum und neuen Zusammenlegungen auf der Agenda. „Unsere Gemeinde hat durch die Investitionen der letzten Jahre enormes Potenzial für die Zukunft. Mit diesem Programm erhält unsere Gemeindeentwicklung eine neue Dynamik“, sagte Scheidl. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin präsentierte er die 38 Kandidaten der ÖVP. Die ÖVP hält 11 Mandate, SPÖ 5, FPÖ 3