EKZ Zwettl: Projekt-Leiterin nahm den Hut. Desiree Maxa folgt Claudia Winkler-Widauer. Vizebürgermeister Prinz und Maxa räumen mit anderen Gerüchten um EKZ auf.

Von René Denk. Erstellt am 09. Januar 2019 (05:01)
Archiv
Die bisherige EKZ-Projektleiterin Claudia Winkler-Widauer arbeitet nicht mehr für Consio. Ihre Nachfolgerin ist Desiree Maxa.

„Derzeit sind wir in der Vorbereitungsphase für die Verkehrs- sowie Wasserrechtsverhandlungen der Brücke“, will Vizebürgermeister Johannes Prinz mit Gerüchten rund um das neue Einkaufszentrum (EKZ) in der Gartenstraße aufräumen.

Die Brücke und die Verkehrsanbindung für den Einkaufstempel muss als Nächstes folgen, will man das millionenschwere Projekt umsetzen. Gegen den Brückenbau kündigten die EKZ-Gegner mit Mitstreiter Christof Kastner schon im März rechtliche Schritte an.

In den letzten Wochen tauchten vermehrt Gerüchte auf. Diese reichten von der Kündigung der EKZ-Projektleiterin Claudia Winkler-Widauer bishin zur Aufgabe des Projekts von EKZ-Projektant Reinhold Frasl. „Der Investor hält nach wie vor an der Realisierung des Projekts fest“, betont Prinz.

Maxa: "Nach wie vor bestes Einvernehmen"

Dass Winkler-Widauer nicht mehr bei Consio arbeitet, bestätigt Nachfolgerin Desiree Maxa. Aber: „Sie wurde zu keiner Zeit gekündigt. Es besteht nach wie vor bestes Einvernehmen zwischen ihr und der Geschäftsführung“, so Maxa, die auf neue berufliche Herausforderungen von Winkler-Widauer verweist.

Es werde auch keine Projektaufgabe stattfinden, die Geschäftsführung habe zu keiner Zeit ihr Interesse an der Umsetzung verloren. Man arbeite nach wie vor mit der Gemeinde an der Umsetzung einer neuen Brücke, betont Maxa, dass beide Gerüchte „unrichtig“ wären – sie allerdings auch nicht die neue Projektleiterin sei.