Gasthof "Wildrast" öffnet im Februar

Erstellt am 26. Januar 2022 | 05:18
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeisterin Silvia Riedl-Weixlbraun (l.) und Vizebürgermeister Werner Scheidl begrüßen die neue Pächterin der Wildrast, Nafiye Aysel (2. v. r.). Gemeinsam mit Koch Philipp Rogner will sie mit dem Gasthaus einen Schritt in Richtung Restaurant machen.
Foto: Sebastian Dangl
Pächterin für den Göpfritzer Gasthof ist gefunden. Geplante Eröffnung: Februar.

Gute Nachrichten für den traditionsreichen Gasthof Wildrast: Nachdem sich die langjährige Betreiberin Ivana Fediuk Ende letzten Jahres vom Lokal verabschiedete, wurde jetzt eine neue Pächterin gefunden. Sie heißt Nafiye Aysel und leitete bis vor Kurzem noch die Pizzeria „Il Camino“ in Groß Siegharts. Die Pizzeria wird nun im Gegenzug von ihr verpachtet, damit der Fokus voll und ganz auf dem Neustart der Wildrast liegen kann. „Ich habe eine neue Herausforderung gesucht und in der Wildrast wohl jetzt gefunden“, schildert Aysel.

Auch Bürgermeistern Silvia Riedl-Weixlbraun zeigt sich glücklich, doch noch eine Nachfolgerin gefunden zu haben: „Wir waren lange auf der Suche, nachdem Ivana Fediuk im Juni verkündete, dass sie aufhören wird. Wir wollen ihr nochmals für ihr Engagement über 15 Jahre danken. Ich glaube, wir haben jetzt eine würdige Nachfolgerin gefunden.“

Der Termin für das Comeback der Wildrast ist für den 10. Februar angesetzt. Eine offizielle Eröffnungsfeier ist für den 15. Februar geplant. Ursprünglich wollte man noch früher weitermachen, ehe Lockdowns und Corona alle Pläne eine Zeit lang auf Eis legten. Der Startzeitpunkt ist natürlich trotzdem alles andere als ideal. Die gute Stimmung lassen sich aber sowohl die neue Pächterin als auch die Gemeinde nicht nehmen.

An Gästen wird es zum Start jedenfalls nicht hapern. Laut Bürgermeisterin ist die Nachfrage in der Bevölkerung groß. Ein paar Überraschungen dürften mit den Ambitionen der neuen Betreiberin auf die Stammgäste warten. So soll auch internationale Küche einen Platz finden. Griechisch inspirierte Gerichte seien beispielsweise angedacht. „Wir wollen auch wechselnde Karten anbieten. Die bewährten Klassiker bleiben natürlich weiterhin fester Teil der Küche“, versichert Koch Philipp Rogner. Verstärkt will er jetzt auch auf regionale und vor allem saisonale Zutaten setzen.

„Es wird eine bürgerliche Küche mit internationalen Einflüssen. Wir bleiben ein Gasthaus, gehen aber einen Schritt in Richtung Restaurant“, betont die neue Pächterin. Ausgebaut wird auch das Angebot des Frühstücksbuffets. Alles beim Alten dagegen beim Personal, das größtenteils bestehen bleibt.

Fortgesetzt wird auch die Zimmervermietung. Gerade beim Radtourismus hofft die Gemeinde, im neuen Jahr wieder punkten zu können. E-Bikes können direkt im Gasthof ausgeliehen werden. Rund zehn Stück werden zur Verfügung stehen. Auf eine Wiederbelebung hofft man im gleichen Zug auch für Kulturstadl und Festsaal.

Wildrast wieder Mittelpunkt des Gemeindelebens

„Die Wildrast soll wieder zum Mittelpunkt des Gemeindelebens werden. Der Gasthof war immer schon ein Knotenpunkt zur Rast und hat auch große historische Bedeutung“, erklärt Vizebürgermeister Werner Scheidl. Umso wichtiger sei das Fortbestehen, auch in den schwierigen Zeiten für die Gastronomie.

In der Gemeinde ist man jedenfalls guter Stimmung, dass dieses Vorhaben auch gelingt. „Wir freuen uns, wieder Gäste in der Wildrast begrüßen zu dürfen, und laden jeden herzlich ein. Gerade jetzt freuen wir uns über jeden, der das Lokal unterstützt“, meint Bürgermeisterin Riedl-Weixlbraun.