Greißlerei ist wichtig

Erstellt am 20. März 2013 | 00:00
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8. Gemeindeworkshop /  Initiative „Wohnen im Waldviertel“ widmet sich Nahversorgung und war bei Projektpartner Kastner zu Gast.

ZWETTL / Die Gemeinden der Initiative „Wohnen im Waldviertel“ wollen künftig noch enger mit der Wirtschaft der Region zusammenarbeiten. Durch Projektpartnerschaften werden Themenschwerpunkte herausgearbeitet und in die kommunale Arbeit und die Werbekampagne eingebaut.

Das Thema Nahversorgung ist eines der größten Anliegen der Gemeinden. Mit der Sicherung der Nahversorgung kann der ländliche Raum als Lebensraum und Wirtschaftsstandort seine Attraktivität behalten und die Abwanderung in städtische Ballungsräume kann abgewehrt werden. Es gilt, dem europaweiten Trend des Kaufkraftabflusses aus den ländlichen Regionen entgegenzutreten. Die Kastner Gruppe hat sich als innovativer Großhandelspartner auf die Unterstützung von kleineren Lebensmitteleinzelhändlern und von Gastronomen spezialisiert.

Um die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs in den Gemeinden des Waldviertels weiter zu verbessern, haben sich die Gemeinden von „Wohnen im Waldviertel“ und die Kastner Gruppe zusammengeschlossen. Die Gemeinden sind sehr an den Nahversorgungs-Modellen interessiert, die die Kastner Gruppe anbietet.

Im Rahmen des 8. Gemeindeworkshops besuchten rund 90 Vertreter aus den 56 Gemeinden die Kastner Gruppe in Zwettl.

„Häufig wird der Bevölkerung die Bedeutung eines ortsansässigen Nahversorgers erst klar, wenn dieser den Ort bereits verlassen hat“, so Bürgermeister Martin Bruckner, Projektleiter von „Wohnen im Waldviertel“.

Gemeinsam möchte man das Bewusstsein der Menschen schärfen, in der Nähe einzukaufen und nicht alles im Supermarkt oder Einkaufszentrum zu besorgen.

Das sogenannte „Wohnweb Waldviertel“ zeigt Angebote der Region zum Thema und soll helfen, Menschen davon zu überzeugen, dass es in den Waldviertler Gemeinden neben großen Supermärkten auch Greißlereien, Bäckereien und Fleischereien, Bioläden und Ab-Hof-Verkäufer… gibt.