„Mr. Hilfswerk“ hört auf

Hilfswerk feierte 25 Jahre Bestand. Maximilian Igelsböck legte Vorsitz zurück, Manfred Stauderer folgt.

Markus Füxl
Markus Füxl Erstellt am 16. September 2021 | 04:43

Bei der Hauptversammlung des Hilfswerk-Vereins am 12. September wurde das Ende einer Ära eingeleitet: Der bisherige Vorsitzende Maximilian Igelsböck gab nach 25 Jahren seine Funktion ab. Zum Nachfolger wurde einstimmig Manfred Stauderer gewählt.

Igelsböck lobte den Zusammenhalt der fünf Waldviertler Hochlandgemeinden, in denen das Hilfswerk aktiv ist: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die das Hilfswerk in den 25 Jahren zu dem gemacht haben, was es heute ist“, strich Igelsböck etwa auch „Miss Hilfswerk“ Maria Breyer für die Aufbauarbeit und Christine Fellinghauer für die Etablierung des Besuchs- und Begleitdienstes heraus. Unter den Festrednern war auch Martina Diesner-Wais, Vizepräsidentin des Hilfswerks Waldviertel: „Menschen in Notsituationen sind froh, wenn jemand da ist und sie sich in sicheren Händen fühlen können“, strich sie heraus. 277 Mitglieder zählt der Verein in Groß Gerungs aktuell. Der Besuchsdienst sei von dort als Vorbild für ganz Niederösterreich etabliert worden, erklärte Diesner-Wais, die auch auf den steigenden Bedarf verwies: Im ganzen Bundesland werden 47.000 Personen zuhause betreut. „Diese Zahl wird sich bis 2050 verdoppeln“, sagte Martina Diesner-Wais. 200 neue Mitarbeiter könnten deshalb beim Hilfswerk auf einen Schlag aufgenommen werden.

Beim Festakt wurden auch langjährige Mitarbeiter geehrt, siehe Infobox. Der neue Vereinsvorsitzende Manfred Stauderer dankte Igelsböck für die gute Vorarbeit und merkte zu seinem Engagement an: „Wenn Frau Breyer ‚Miss Hilfswerk‘ ist, dann kann man dich als ‚Mister Hilfswerk‘ bezeichnen!“