Johann Gumpinger ist tot. Mechaniker des Truppenübungsplatzes Allentsteig verunglückte am 1. Juli auf seinem landwirtschatlichen Anwesen. Gumpinger war auch im Dorf recht aktiv.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Juli 2019 (04:56)
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Johann Gumpinger verstarb am 1. Juli im Alter von 60 Jahren.

Die Trauer und Bestürzung in Thaua ist groß. Der bekannte und beliebte Johann Gumpinger (60) erlitt am 1. Juli auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen in Thaua einen tödlichen Unfall.

Johann Gumpinger dürfte gegen 18 Uhr von einer Zwischendecke des Stadels oder von einem über der Einfahrt installierten Förderband aus einer Höhe von über vier Metern auf den Betonboden gestürzt sein. Seine Gattin fand ihn gegen 21.30 Uhr. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen.

Am Truppenübungsplatz (TÜPl) Allensteig, wo Johann Gumpinger als Mechaniker arbeitete, ist man über den tragischen Unfalltod fassungslos. „Johann Gumpinger hat viele Jahre bei den Heeresforsten gearbeitet und war jetzt als Mechaniker in der Tüpl-Werkstatt tätig. Er hat unsere landwirtschaftlichen Geräte repariert. Wir verlieren einen ausgezeichneten Mitarbeiter, einen beliebten Spitzenmann. Sein Tod reißt eine große Lücke“, betonte Oberst Herbert Gaugusch gegenüber der NÖN.

Gumpinger war auch bei Feuerwehr engagiert

Auch die Feuerwehr Thaua verliert mit Johann Gumpinger ein engagiertes Mitglied. „Noch vor drei Wochen hat er uns beim Umbau des Feuerwehrhauses geholfen. Wir sind wirklich sehr betroffen und werden unseren langjährigen Kameraden, der fast 40 Jahre unserer Wehr angehört hat, nicht vergessen“, meinte Kommandant Ernst Cech.

Das gilt auch für die Dorfgemeinschaft Thaua, in die sich der Verstorbene aktiv eingebracht hat. „Er war hilfsbereit ohne Ende und hat bei unseren Ausflügen immer als Buschauffeur fungiert“, ist Gemeinderätin Heidelinde Dobrovolny aus Thaua ebenfalls tief betroffen.

Johann Gumpingers große Leidenschaft gehörte dem Trabrennen, Er selbst besaß und züchtete Rennpferde. Damit war er immer wieder bei Rennen dabei und saß selbst im Sulky. Trainiert hat er in Edelhof.

Johann Gumpinger hinterlässt seine Gattin und seine beiden erwachsenen Kinder.