Pensionist übersah Moped im Rausch

Erstellt am 29. Jänner 2020 | 14:32
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Dem Alkolenker wurde der Führerschein abgenommen
Symbolbild
Foto: APA (Symbolbild)
Kollision mit 17-Jährigem: Promillefahrer wurde zu Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt.

Nach einem „Einkehrschwung“ in Krems setzte sich ein Pensionist (63) aus Groß Gerungs am 18. August vergangenen Jahres mit 1,9 Promille im Blut ans Steuer seines Wagens.

Die Heimfahrt des Mannes endete auf der Bundesstraße 37 bei Großmotten: Der Alkolenker hatte nach einem Überholmanöver einen 17-jährigen Mopedfahrer abgeschossen. Der Schüler aus Großmotten stürzte vom Gefährt, rutschte über die Fahrbahn und kam im Straßengraben mit schweren Verletzungen (Bruch des Schambeinastes und des Wadenbeines, Prellung der rechten Lunge, Schleimhautriss des Dickdarms und grobe Hautabschürfungen an der Brust sowie beidseitig am Handrücken) zum Liegen.

„Es tut mir sehr leid. Ich habe das Moped einfach übersehen. Es war ein Fehler, dass ich nach den Lokalbesuchen noch selber gefahren bin. Ich habe überlegt, mir ein Taxi zu rufen, und traf die falsche Entscheidung“, zeigte sich der Promillefahrer einsichtig und geständig.

Der bislang unbescholtene Pensionist wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zu sechs Monaten bedingt und 2.400 Euro Geldstrafe verurteilt.