Zwettls Vizebürgermeisterin: „Sind passionierte Schwammerlsucher“

Erstellt am 28. September 2022 | 04:25
Lesezeit: 2 Min
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Stets mit Korb macht sich Andrea Wiesmüller zum Schwammerlsuchen rund um Zwettl auf. Den Parasol nimmt sie auch noch mit.
Foto: privat
Zwettls Vizebürgermeisterin Andrea Wiesmüller sammelt eher Haushaltsmengen an Pilzen. Ein paar werden aber doch auch eingefroren: Fürs liebste Pilzgericht zu einem Glaserl Rotwein.

Wie die meisten Kinder, wäre auch sie mit Vater und Großvater zum Schwammerlsuchen in den Wald gegangen, doch zur passionierten Schwammerlsucherin wurde Andrea Wiesmüller, Zwettls Vizebürgermeisterin, erst durch ihren Ehemann Christian. Ihrer beider Schwammerlgebiete liegen nah in den Wäldern rund um Zwettl. „Das lässt sich auch gut mit einem Hundespaziergang verbinden“, erzählt sie.

„Mein Mann und ich kennen uns beide gut aus mit Pilzen aus unserem Wald, nehmen aber trotzdem nur die gängigen wie Herrenpilze, Steinpilze, Eierschwammerl, Burgschwamm, Parasol und Maronenröhrlinge, die ja sogar meine Lieblingspilze sind“, freut sie sich über die aktuell gute Schwammerlsaison. Beide kochen auch gerne Schwammerlgerichte und stimmen zum jeweiligen Gericht natürlich den passenden Wein ab.

Zu ihren Schwammerlgerichten zählen Klassiker ebenso wie Schwammerlgulasch oder Schwammerlterrine mit Steinpilzen, die Andrea Wiesmüller nur in Olivenöl brät. „Dazu Blattsalat – das schmeckt exzellent – und einen reschen Veltliner“, lacht sie.

Den Burgschwamm schneidet sie gerne in Scheiben und bäckt ihn wie ein Pariser-Schnitzerl in Mehl und Ei, dazu gibt es Salat. Manchmal gibt es ihn auch in Soße.

Der Hit für das Ehepaar ist jedoch die klassische Schwammerlsoße (mit Wein abgelöscht), die das Ehepaar Wiesmüller auf Spaghetti genießt.

Überschuss wird aufgeteilt oder eingefroren. „Dafür frieren wir auch ein paar Sackerl mit Schwammerl ein. Das ist besonders im Winter ein sehr gutes, wärmendes Gericht. Dazu ein Glaserl Rotwein“, weiß sie. Obwohl das Ehepaar Wiesmüller nur Mengen sammelt, die es auch selbst verwerten kann, ist der Fund manchmal doch zu groß und wird dann auf Familie und Freunde aufgeteilt.

Der Pilzgenuss beginnt für die Wiesmüllers schon im Wald: „Die Fliegenpilze, die Farben der Pilze sind einfach schön.“

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