Rauchgasvergiftung: Gesamte Familie musste ins Zwettler Spital

Erstellt am 22. September 2022 | 16:26
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Feuerwehr
Symbolbild
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Glimpflich endete das Kochen am Holzofengrill im Wohnzimmer, das bei sechsköpfiger syrischer Familie Rauchgasvergiftung verursachte. Die rasche Hilfe durch einen Verwandten und die Feuerwehr konnte Schlimmstes verhindern.

Als die Polizeistreife kurz nach 22 Uhr am  Dienstag, 20. September bei der syrischen Familie eintraf, bei der Verdacht auf Rauchgasvergiftung gemeldet wurde, waren bereits 12 Mann der Feuerwehr Zwettl damit beschäftigt, das Haus mittels Druckbelüfter durch die geöffneten Fenster zu entlüften. Und auch die syrische Familie wurde schon vom Rettungsteam versorgt. 

Laut Polizei dürfte die Familie im Wohnzimmer auf einem Holzkohlegrill das Abendessen zubereitet haben. Ein Verwandter der Familie, der zufällig vorbeikam, sah den Vater der Familie in der Haustür stehen und dieser gab zu verstehen, dass es ihm und seiner Familie nicht gut gehe, woraufhin der Verwandte die Rettung verständigte.

Die  Eltern und ihre vier Söhne wurden zur Abklärung mit dem Rettungsdienst ins Landesklinikum Waldviertel Zwettl gebracht. Laut Angaben des einschreitenden Notarztes dürfte es aber nur zu einer leichten Kohlenmonoxid Vergiftung gekommen sein.

Die weiteren Hausbewohner waren zum Zeitpunkt nicht anwesend.

Kurz vor 23 Uhr war die Belüftung des Hauses durch die Feuerwehr Zwettl abgeschlossen und das Haus konnte wieder bezogen werden. Am Gebäude selbst ist kein Sachschaden entstanden.