Wirtschaft für schnellen Ausbau des Breitbands

Erstellt am 23. Dezember 2014 | 08:40
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Infrastruktur: Wirtschaft für schnellen Ausbau des Breitbands
Foto: NOEN, privat
Region Zwettl könnte, wenn nichts getan wird, ins Hintertreffen geraten, massive Standortabwanderungen drohen.

„Wenn im Waldviertel nicht in den Breitbandausbau investiert und dieser vorangetrieben wird, dann drohen massive Standortabwanderungen“, ist man sich seitens der Wirtschaft im Bezirk Zwettl einig.

Zu einem Erfahrungsaustausch über das Thema Breitbandinternet lud Anne Blauensteiner von der Wirtschaftskammer Zwettl ein. Alle Experten – Hartwig Tauber (Direktor des FTTH Council Europe), Josef Mayerhofer (WVNET) und Roman Traxler (Bezirksinnungsmeister der Elektrotechniker) – betonen, dass es keine Alternative zum Glasfaserausbau gibt und die Funktechnologien an ihre Grenzen stoßen werden, da der Onlinetraffic in der Zukunft immens zunimmt.
„Man darf nicht länger zuwarten und muss aufbauend auf dem Masterplan des Landes NÖ dann schrittweise mit einem flächendeckenden Ausbau beginnen“, so Hartwig Tauber, „jeder Kilometer Baustelle, wo nicht zumindest eine Leerverrohrung verlegt wird, ist ein verlorener Kilometer.“

Für das Waldviertel, wo es viele innovative Betriebe gibt, ist Breitbandinternet eine Riesenchance. „Die Region Zwettl darf diesen Technologiesprung aber nicht verpassen, um nicht gegenüber anderen Bezirken ins Hintertreffen zu gelangen“, so Anne Blauensteiner, „aus meinen vielen Besuchen bei Unternehmern weiß ich, dass es auch in anderen Regionen im Bezirk, wie z.B. in Pölla, erhebliche Schwierigkeiten mit Breitband gibt!“ Sie ist aber überzeugt, „dass wir gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, den Entscheidungsträgern, Dienstleistern und Kooperationspartnern diese Chance nützen werden!“