Schwarzenauer Chor kämpft um Weiterbestand

Erstellt am 20. Februar 2017 | 11:35
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Chorleiter Leopold Aschauer, der Obmann im Waldviertler Sängerkreis Eduard Danzinger, Organistin Josefine Decker, der Obmann des Männergesangvereins 1889 Peter Stiegler (1. Reihe) sowie Ehrenmitglied Schriftführer Hugo Hammerl, Geschäftsführender Gemeinderat Reinhard Poppinger, Obmann-Stellvertreter Leopold Lugauer, Kassier Josef Bichl, Sangesbruder Kurt Smjekal, Archivar Manfred Leidenfrost, der Ehrenobmann im Waldviertler Sängerkreis Rudi Vancura, Sangesrat Erich Tretthahn, Ehrenobmann Gerhard Trötzmüller und Fahnenjunker Karl Wagnegg (dahinter, v. l.) bei der Jahreshauptversammlung.
Foto: NOEN, privat
Schwarzenauer Sangesbrüder haben massive Nachwuchssorgen.

Die Sangesbrüder des Männergesangvereines 1889 Schwarzenau hielten in der Kaminstube Zlabinger ihre obligate Jahreshauptversammlung ab.

Gemeinsam mit dem Männergesangsverein Vitis – mit dem schon seit einiger Zeit eine sehr gute harmonische Singgemeinschaft besteht – wurden im abgelaufenen Vereinsjahr 35 Proben, aber auch 37 Veranstaltungen durchgeführt beziehungsweise besucht.

Ein wirkliches Anliegen ist dem Vorstand die Werbung neuer Sänger, was sich aber schon seit einigen Jahren als außerordentlich schwierig darstellt und den Weiterbestand des Vereines auf eine harte Probe stellt. Trotz der 100 unterstützenden Mitglieder konnten schon seit einiger Zeit keine neuen aktiven Sänger in den Verein aufgenommen werden.

Für das Vereinsjahr 2017 sind wieder einige Veranstaltungen geplant: So wird am 11. März in der Kaminstube Zlabinger ein „Nach-Faschingssingen“, am 25. März ein Chorseminar in Hirschbach, am 29. Juni ein „Schulschluss-Opening“ am Brühlteich, aber auch ein Herbst- und Adventkonzert durchgeführt werden.

Bei der Wahl des Vereinsvorstandes unter dem Vorsitz des geschäftsführenden Gemeinderates Reinhard Poppinger konnten sämtliche Funktionäre mit Obmann Peter Stiegler an der Spitze bestätigt werden (siehe Infobox).