Kainz muss gehen. Der Freiheitliche bestätigt gegenüber der NÖN, dass er für Herbert Kickl auf seinen Nationalratsplatz verzichtet.

Von Markus Füxl. Erstellt am 24. Mai 2019 (17:56)
NOEN, Archiv
Alois Kainz 

Im Zuge der politischen Umwälzungen durch das „Ibiza-Video“ kommt es zu einer Rochade im Nationalrat mit Waldviertler Beteiligung. Nach seiner Abdankung als Innenminister dürfte Herbert Kickl neuer FPÖ-Klubobmann werden. Damit nimmt er den Sessel des Allentsteigers Alois Kainz ein, der mit 20. Dezember 2017 nach Kickls Ernennung zum Innenminister über dessen frei gewordenes Mandat selbst in den Nationalrat gelangt war.

Das bestätigte Kainz auch im Gespräch mit der NÖN am Freitagnachmittag: „Es ist fix: Kickl wird Klubobmann. Damit bin ich weg aus dem Nationalrat.“Kainz bestätigt auch erste Meldungen, nach denen der derzeitige FPÖ-Klubchef Walter Rosenkranz dem freiheitlichen Volksanwalt Peter Fichtenbauer nachrücken soll. Damit würde Rosenkranz‘ Mandat im Nationalrat frei.

Eine offizielle Klubsitzung, in der die Rochaden abgesegnet werden dürften, findet am Montag statt. Alois Kainz war 520 Tage lang als Abgeordneter im Nationalrat.