„Kairo ist nicht weit“

Erstellt am 05. Dezember 2012 | 00:00
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Foto: NOEN
Ein Abend mit Karim El-Gawhary / Der Kiwanis Club präsentierte den sympathischen ORF-Korrespondenten live in Zwettl.
Von Michael Salzer

ZWETTL / Er ist immer dort, wo‘s gerade brennt, trotzdem versprüht er mit einem leichten Lächeln stets Optimismus pur. Jeder Österreicher, der die ORF-Berichte über die „arabische Revolution“ verfolgt hat, kennt ihn: Karim El-Gawhary.

Am vergangenen Donnerstag ist es dem Kiwanis Club Zwettl gelungen, den in Kairo beheimateten Nahost-Korrespondenten im (vollen) Zwettler Stadtsaal präsentieren zu können. „Es war bis zum Vortag nicht fix, ob es sich ausgeht“, schilderte Kiwanis Clubpräsident Gerhard Rössler. „Doch nun sind wir froh und stolz, dass Karim El-Gawhary – trotz der aktuellen Ereignisse – tatsächlich zu uns kommen konnte.“

Sympathisch und beliebt, authentisch und kompetent – so wirkt El-Gawhary vor den ORF-Kameras. Und in echt? Wirkt er noch sympathischer, noch authentischer – und kann die aktuelle Situation allen interessierten Zuhörern stets mit wenigen Wörtern näher bringen. „Die Probleme im arabischen Raum sollten weder in Österreich noch im restlichen Europa unterschätzt werden. Immerhin ist Kairo nur fünfeinhalb Stunden von Zwettl entfernt“, warnte der Sohn einer deutschen Mutter und eines ägyptischen Vaters – und verabschiedete sich kurz nach 22 Uhr, um noch rechtzeitig zur „ZiB24“ im ORF-Studio einzutreffen…