Mast wurde entfernt

Erstellt am 23. Dezember 2014 | 08:43
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
KIRCHSCHLAG: Mast wurde entfernt
Foto: NOEN, Silvester Köfinger
Der ungünstig in einer Kurve bei Kirchschlag stehende Telefonmast wurde nun durch ein Erdkabel ersetzt.

Der gefährliche Telefonmast in einer Kurve auf der B 217 zwischen Ottenschlag und Merkengerst ist weg.

„Es erfüllt mich mit Freude, dass sich die Vernunft durgesetzt hat. Ein Gutachter der Telekom hat sich der Sache angenommen und letztendlich diesen gefährlichen Mast entfernen lassen“, freut sich Silvester Köfinger aus Merkengerst, der im Juni an die NÖN herangetreten war.

Seit 20 Jahren habe es an dieser Stelle immer wieder Unfälle mit Schwerverletzten und Toten gegeben, wenn Motorradfahrer oder Pkws aufgrund zu hoher Geschwindigkeit oder Fahrfehlern aus der Kurve getragen wurden, berichtete Köfinger damals, der mit Hinweistafeln am Mast auf den Missstand aufmerksam machte.

Stelle von Sachverständigen begutachtet

Lange Zeit war die einzige Reaktion ein Wiederaufstellen des Mastes gewesen. Im August reagierte schließlich die Bezirkshauptmannschaft und stellte an der gefährlichen Stelle eine 70 km/h-Beschränkungstafel und daran anschließend eine „50er-Beschränkung“ auf.

Bezirkshauptmann Michael Widermann erklärte damals, er habe die Sache nach dem Lesen des NÖN-Artikels sofort an die zuständige Verkehrsreferentin weitergeleitet. Außerdem wurde die Stelle von einem Sachverständigen der Telekom begutachtet.

"War längst überfällige Investition"

„Es gab eine Verkehrsverhandlung mit der Bezirkshauptmannschaft. Diese hat A1 damit beauftragt, den Mast zu entfernen“, berichtet Bürgermeister Johann Stieger. Der Mast sei abgebaut und das Telefonkabel auf einer Länge von 70 bis 80 Metern unter die Erde verlegt worden. Das Tempolimit bleibt bestehen. „Ich hoffe, dass das genügt, um zukünftig schwere Unfälle zu verhindern“, meint Steiger.

„Wenn man das Leid einer Toten und zahlreichen Schwerverletzten und die daraus entstanden Kosten von einigen 100.000 Euro gegenüberstellt, so war das eine geringe und längst überfällige Investition seitens der Telekom.