Wassernetz verbessert

Kläranlage in Kirchschlag ist fertig, jetzt wird Trinkwasserleitung saniert. Insgesamt investiert Gemeinde dafür etwa 600.000 Euro.

Erstellt am 22. Oktober 2021 | 07:35
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Bürgermeisterin Christina Martin, Geschäftsführender Gemeinderat Johann Adam, Richard Annegg (ZT Kraner) und Wassermeister Erich Simhandl inspizieren den neuen Hochbehälter für Kirchschlag.
Foto: Gemeinde

Die Katastralgemeinden Merkengerst und Eck bekommen in diesen Tagen ihr Trinkwasser aus einer neuen Leitung und können ihre Abwässer in der neuen Kläranlage entsorgen. Die Gemeinde Kirchschlag investiert dafür um die 600.000 Euro.

„Die Bürger von Merkengerst wollten keine Wassergenossenschaft mehr, außerdem war die bisherige Wasserleitung samt Hochbehälter sanierungsbedürftig, das Wasser hatte auch nicht mehr die optimale Qualität. Deshalb wurde bereits vor zwei Jahren mit dem Bau eines neuen Brunnens samt Hochbehälter begonnen“, erklärt Bürgermeisterin Christina Martin.

Der Brunnen und der Hochbehälter sind fertig, ebenso das Wasserleitungsnetz. Kirchschlag wird bereits mit frischem Wasser versorgt, Merkengerst und Eck sollen nach letzten Überprüfungen der Hausanschlüsse in Kürze folgen.

„Und dieses Wasser ist edel“, sagt Martin. Diese Definition kommt nicht von ungefähr, denn beim Hochbehälter wurde ein Hybrid-Wasserspeicher, den die Firma Meisel aus Grein entwickelt hat, eingebaut. „In den Betonrohren befinden sich Edelstahl-Inlays“, erklärt die Bürgermeisterin.

Für die Abwasserentsorgung in Merkengerst mussten um die 200.000 Euro investiert werden, die Wasserversorgungsanlage für Merkengerst und Eck kostet um die 400.000 Euro.