Vier Kammerräte vertreten den Bezirk Zwettl

Erstellt am 28. September 2020 | 14:12
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Vier Kammerräte vertreten den Bezirk Zwettl
V.l.n.r.: NÖ-LAK Präsident Andreas Freistetter, NÖ LAK-Vizepräsident Karl Orthaber, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Kammerrat Franz Waldbauer, NÖ LAK-Vizepräsidentin Josefa Czezatke, Kammerrat Albert Meneder und Neo-Kammerrat Andreas Kastl. Eingeklinkt ins Foto: Kammerrat Ewald Hones. Fotos: NÖ LAK
Foto: NÖ LAK
Vier Kammerräte vertreten den Bezirk Zwettl in der NÖ Landarbeiterkammer, Andreas Kastl aus Arbesbach fungiert erstmals in diesem Amt.

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung in St. Pölten wurde Andreas Freistetter einstimmig in seiner Funktion als oberster Repräsentant der NÖ Landarbeiterkammer bestätigt. Das Präsidium komplettieren die wiedergewählte Vizepräsidentin Josefa Czezatke und der neue Vizepräsident Karl Orthaber.

Der Bezirk Zwettl ist in der LAK-Vollversammlung gleich durch vier Kammerräte vertreten. Neben den wiedergewählten Kammerräten Forstfacharbeiter Ewald Hones aus Langschlag  - er war bei der konstituierenden Sitzung entschuldigt, Franz Waldbauer aus Bärnkopf und Lagerhausarbeiter Albert Meneder aus Großgöttfritz gehört ab sofort auch Andreas Kastl diesem Parlament an. Der 55-Jährige aus Arbesbach ist als Oberkontrollassistent beim NÖ Landeskontrollverband beschäftigt und dort auch als Betriebsrat aktiv.  Der Bezirk Zwettl gehört mit über 1.200 Mitgliedern zu den mitgliederstärkten LAK-Bezirken in Niederösterreich. Bekannteste Betriebe im Bezirk Zwettl, deren Mitarbeiter der Landarbeiterkammer zugehören, sind das Raiffeisen Lagerhaus Zwettl, der Landeskontrollverband NÖ, das Zisterzienserstift Zwettl, die Firma Waldland, der TÜPL Allentsteig (ehemalige Heeresforste) sowie die Landwirtschaftliche Fachschule Edelhof.

Im Sitzungssaal des NÖ Landtages startete die NÖ Landarbeiterkammer mit ihrer konstituierenden Vollversammlung in die neue Periode. Sowohl Präsident Andreas Freistetter als auch Stellvertreterin Josefa Czezatke und Vizepräsident Karl Orthaber wurden unter einstimmig gewählt und von Johanna Mikl-Leitner angelobt.

Der Start der neuen Periode brachte einen Generationenwechsel in der Vollversammlung, dem 40-köpfigen LAK-Parlament, mit sich. Die neue LAK-Vollversammlung wurde mit einem Altersdurchschnitt von 48,6 Jahren jünger und mit einem Frauenanteil von 37,5 Prozent weiblicher als je zuvor.

Einstimmig beschlossen haben diese Mandatare unter anderem den Ausbau von Unterstützungen für die knapp 25.000 Mitglieder. Nach der Schaffung eines Zuschusses zum Papamonat gibt es einen Digitalisierungszuschuss für die Unterstützung von Betriebsratskörperschaften bei der Anschaffung eines Laptops sowie einen       Zuschuss zur Grippeimpfung. Für Aus- und Weiterbildung ihrer Mitglieder wurden ebenfalls einige Angebote beschlossen. „Wichtig ist uns aber nicht nur die Qualität der Weiterbildung, sondern vor allem auch, dass sie für jedes Mitglied leistbar ist“, strich Freistetter die moderate Preispolitik heraus.

Negative Auswirkungen auf die Mitgliederzahlen im Zuge der Coronapandemie machten sich bei der NÖ Landarbeiterkammer nur zwischenzeitlich bemerkbar. Im Juli lag die Zahl die Mitgliederzahl mit 24.308 sogar 1,3 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die größten der knapp 3.000 NÖ-Betriebe mit LAK-zugehörigen Beschäftigten sind weiterhin die Raiffeisen Lagerhäuser, die Raiffeisen Ware Austria, der Maschinenring NÖ-Wien, die Österreichischen Bundesforste, die Betriebe des Gemüseproduzenten Zeiler sowie die Baumschule Pflanzenland Praskac.