Ein Ort im Museum: Geschichte in Bildern

Erstellt am 29. Mai 2022 | 04:54
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Wie alljährlich seit 2014 gestaltete Georg Walter (3. v. l.) auch heuer eine Ausstellung im klemuwa, die Agnes Schierhuber (3. v. r.) eröffnete. Fleißige Helferinnen waren (v. l.) Gabi und Anna Walter sowie Julia Vogl-Walter. Norbert Hauer (l.) moderierte den Ablauf des Festes.
Foto: Maria Moll
Der kleine Ort Lugendorf ist das große Thema der neuen Ausstellung im „klemuwa“.

Im „klemuwa“, dem kleinsten Museum des Waldviertels in Langschlag, gibt es eine neue Ausstellung: „30 Jahre Lugendorf – das Fotoporträt eines Waldviertler Ortes“.

Anhand von Familienbildern erzählt Georg Walter, Fotograf und Chef der Firma „waltergrafik“, die Entwicklung der Geschichte des Dorfes und seiner Einwohner über drei Jahrzehnte. Die besondere Dorfchronik umfasst rund 80 großformatige Bilder. Unterstützt haben ihn bei seiner Arbeit seine Frau Gabi und die Töchter Anna und Julia.

Am Sonntag eröffnete Agnes Schierhuber, ehemals Mitglied des Europaparlaments und selbst eine stolze Lugendorferin, die Schau. Mit den Worten „Es gibt Menschen, die reden, und Menschen, die etwas zu sagen haben“, kündigte Moderator Norbert Hauer die Politikerin an. Diese erinnerte sich an den Beginn des Projekts: „Vor 33 Jahren kam Georg mit dieser Idee, die Menschen in unserem Dorf authentisch wiederzugeben. Sein großer persönlicher Einsatz und das Mittun der Lugendorfer ließen die Arbeit gelingen.“

Für diese selbstlose Beteiligung dankte Gabi Walter: „Ihr håbt’s dem Georg damit a muads Freid g’måcht.“ Mit dem gemütlichen Beisammensein der „ganzen Lugendorfer“ in der klemuwa-Arena bei Kuchen, Kaffee und Wein fand das Fest einen gemütlichen Ausklang. Maria Moll