Neue Parkplätze vor Schloss. Für den Hauptplatz in Schwarzenau werden Mauer vor dem Schloss versetzt und Querparkplätze gebaut.

Von Markus Füxl. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:34)
Große Pläne hat Bürgermeister Karl Elsigan für Schwarzenau: Der Zebrastreifen wird nach hinten verrückt, neue Parkplätze gebaut.
M. Füxl

Schlag auf Schlag geht es im Rahmen des geplanten Gemeinde- und Nahversorgerzentrums in Schwarzenau. So soll die Mauer zum Schlossareal nach hinten versetzt neu gebaut werden und zusätzliche Querparkplätze entstehen. Das wurde bereits im Gemeinderat beschlossen

33 Querparkplätze. Von der Bundesstraße kommend sollen bis zum Schlosseingang elf neue Parkplätze gebaut werden. Vom Gemeindehof bis zur Kirchengasse gibt es aktuell zehn Längsparkplätze. Bis zur Schulgasse werden sie auf 23 Querparkplätze „getauscht“. Insgesamt stehen den Schwarzenauern dann 33 Parkplätze und ein weiterer Parkstreifen für Längsparker zur Verfügung. „Für das geplante Ortszentrum gibt es aktuell einfach zu wenige Stellplätze“, erklärt Bürgermeister Karl Elsigan die Maßnahme. Einige alte Bäume werden entfernt. Neun neue Bäume werden zwischen einigen Parkplätzen neu gepflanzt. Die Bushaltestellen bleiben erhalten. Insgesamt trat die Firmengruppe Monbat als Schlosseigentümer 500 Quadratmeter Fläche an die Gemeinde ab. 2020 starten die Arbeiten, die auch noch im selben Jahr abgeschlossen sein sollen.

Kreuzung wird entschärft. Die Zufahrt der B2 in die Waidhofener Straße soll entschärft werden. „Wir rücken den Zebrastreifen weiter in die Straße hinein“, erklärt Elsigan. Wenn bisher ein Autofahrer wegen eines Fußgängers halten musste, stand dieser auf der Bundesstraße. Nach dem Umbau kann dieser ein Stück in die Waidhofener Straße einfahren und hält so nachkommenden Verkehr nicht auf.

Gesundheit im Fokus. Das neue Ortszentrum soll wie berichtet eine Verbindung zum Kirchenplatz bieten und 2023 fertig sein. „In meiner Ära ist es das größte Projekt“, sagt Elsigan. Neben einem Nahversorger und dem Gemeindeamt als Fixposten im Plan bekundete bereits die Caritas Sozialstation Interesse. Auch eine Art „Gesundheitszentrum“ dürfte entstehen: „Wir haben viele Interessenten, wie Physiotherapeuten oder Psychologen. Ich kann mir eine Art Gemeinschaftspraxis dort gut vorstellen“, sagt Elsigan.

Neben einem Kaffeehaus sucht er noch Interessenten für einen Gastronomiebetrieb. „Wir wollen in Schwarzenau ein Musterprojekt für die Ortskernentwicklung möglichst energieautark entwickeln“, meint Elsigan.