Rappottenstein

Erstellt am 05. Juli 2018, 03:00

von Markus Füxl

Klangburg: Romantik traf Jazz. Eine unterhaltsame Mischung aus Kammermusik und zeitgenössischem Jazz präsentierten vier Musiker in Rappottenstein.

Viel Lokalkolorit bei einem Konzertabend auf der Klangburg: Der gebürtige Zwettler Karl Eichinger sowie die beiden Waldviertlerinnen Mariella Käfer und Johanna Buxbaum spielten mit Rudolf Gindlhumer.  |  Markus Füxl

Unter dem Motto „Romantik meets Jazz“ lud der Verein „Freunde der Burg Rappottenstein“ am 30. Juni in den Dachsaal der Klangburg.

Die Wiener Instrumentalsolisten Rudolf Gindlhumer (Querflöte) und der gebürtige Zwettler Karl Eichinger (Klavier) gastierten zum wiederholten Mal in Rappottenstein. Die beiden luden sich zur Unterstützung die beiden Waldviertlerinnen Mariella Käfer und Johanna Buxbaum (beide Klarinette) ein. Geboten wurde eine besondere Auswahl: Das Quartett präsentierte sowohl Musik aus der Romantik, als auch zeitgenössischen Jazz.

In abwechselnder Besetzung, mal Gindlhumer und Eichinger gemeinsam, dann wieder als Trio mit Eichinger, Käfer und Buxbaum, zeigten die Musiker ihr Können. Bei Johannes Brahms Sonate für Klarinette und Klavier in f-Moll überzeugte Johanna Buxbaum an der Klarinette, untermalt von Eichingers Klavierspiel.

„Ein etwas ungewöhnliches Instrument“, wie es Eichinger zu Beginn des Stückes nannte, präsentierte Marielle Käfer bei Jan Hadermanns „Spotlight“: Sie spielte in dem Jazz-Stück die Bassklarinette. Das „Konzertstück Nummer 1“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Franz Dopplers „Fantaisie Pastorale Hongroise op. 26“ und Paul Bonneaus „Piece Concertante Dans L‘Esprit ‚Jazz‘“ rundeten das Programm ab. Mit „einem Gruß aus Wien“, so Eichinger, entließ er gemeinsam mit Gindlhumer mit dem „Vergnügungszug“ von Johann Strauss das Publikum.

Ein gelungener Konzertabend mit musikalischer Melange zwischen solistischen und kammermusikalischen Akzenten, bei dem mit nur zwei Stücken leider der Jazz etwas zu kurz kam.

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Vorschau : Weiter geht es auf der Klangburg am Freitag, 13. Juli, um 19.30 Uhr mit der Gruppe „Rammelhof“, die unter dem Motto „Das große Rammeln im Freien!“provokativ rotzfreche Texte, umgeben von Klängen der härteren Rocksorte in Kombination mit einem „guaden Schmäh“ bieten.