Jetzt geht‘s um Jobs

Erstellt am 22. Juli 2014 | 10:42
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Foto: NOEN, ASTEG
Impulspakt / Neue Arbeitsplätze, leistbares Wohnen und attraktive Freizeiteinrichtungen als zentrale Themen der Kleinregion ASTEG.

REGION ALLENTSTEIG / Die Kleinregion ASTEG hat – nachdem eine andere Region den Zuschlag zur Landesausstellung 2017 erhalten hat, ein Impulspakt 2015+ geschnürt. In dessen Mittelpunkt steht die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Im Rahmen der Bewerbung um die NÖ Landesausstellung 2017 entstanden in zahlreichen Diskussionen mit der Bevölkerung interessante Ideen und Konzepte für die Kleinregion, die sich aus den Gemeinden Allentsteig, Schwarzenau, Echsenbach und Göpfritz sowie dem Truppenübungsplatz bildet. Darauf basierend wurde nunmehr das „ASTEG Impulspaket 2015+“ geschnürt und zwei Vertretern des Landes – Helmut Miernicki (Geschäftsführer von ecoplus NÖ) sowie Hermann Dikowitsch (Abteilungsleiter für Kunst und Kultur des Landes) – präsentiert.

„Die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen wird die zentrale Zielrichtung des Paketes sein!“

Obmann Karl Elsigan

Kürzlich hatten die Bürgermeister der ASTEG-Gemeinden die Möglichkeit, die Projektideen mit Landeshauptmann Erwin Pröll zu diskutieren – und kamen mit der gemeinsamen Absicht zurück, mit den Projekten nachhaltige Impulse zu setzen und damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung in die Kleinregion zu bringen.

„Die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen wird die zentrale Zielrichtung des Paketes sein“, so Kleinregionsobmann Bürgermeister Karl Elsigan. Daneben gibt es zwei wesentliche Themen, die von den ASTEG-Gemeinden mit Unterstützung durch das Land Niederösterreich gemeinsam in Angriff genommen werden: die Attraktivierung von Freizeiteinrichtungen und die Schaffung eines leistbaren Wohnangebots für junge Menschen.

Zusätzlich zu den genannten Schwerpunkten des Impulspaketes gibt es bereits konkrete Vorbereitungen, das Volksmusik-Festival „aufhOHRchen“ im kommenden Jahr in die Region rund um Allentsteig zu holen. Das Festival begibt sich jedes Jahr auf Wanderschaft durch Niederösterreich mit dem Ziel, das jeweils Besondere einer Region in sich aufzunehmen und gemeinsam mit der Bevölkerung ein einzigartiges Programm zu erarbeiten. Mit dieser mehrtägigen Veranstaltung hat die ASTEG die großartige Chance, das „Gemeinsame“ weiter zu entwickeln, das durch die Bewerbung zur Landesausstellung entstanden ist.

Landeshauptmann Pröll erteilte den Vertretern der ecoplus NÖ, der Abteilung für Kunst und Kultur sowie den zuständigen Ressorts den Auftrag, die Projekte in Kooperation mit der Kleinregion ASTEG weiter zu entwickeln und auf mögliche Umsetzungen hin zu prüfen. Konkrete Informationen zu den Vorhaben erhalten die Bürger der ASTEG-Gemeinden im Rahmen einer Informationsveranstaltung im September.