15 Jahre Handwerksmarkt gefeiert

Erstellt am 28. August 2022 | 04:10
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Der alljährliche Korb- und Handwerksmarkt Schönbach lud im Rahmen des 15-jährigen Bestehens zum großen Fest.

Der alljährliche Korb- und Handwerksmarkt XL des Erlebnismuseumsvereins Schönbach zog zum 15-Jahr-Jubiläum wieder unzählige Gäste an. Und denen wurde auch einiges geboten: 35 Aussteller und Gewerke sowie beste kulinarische Verköstigung vom Catering-Unternehmer Stephan Kugler mit seinem Team. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Mohnhappimusi“ aus Ottenschlag „mit Schönbacher Verstärkung“ und am Nachmittag die „Junge Waldviertler Böhmische“.

Bei der Eröffnung im Klosterhof blickte Obmann und Geschäftsführer Franz Höfer auf die Entwicklung des Erlebnismuseumsvereins zurück. Die Idee dahinter sei auch gewesen, Arbeitsplätze für Frauen zu schaffen. „Mittlerweile sind fast 900 Quadratmeter Nutzfläche belegt“, verkündete er stolz.

Die offizielle Eröffnung erfolgte im Juni 2007; die Eröffnung der Ausstellung „Seifen aus aller Welt“ 2011, des Korboutlets 2012 und des Korbgartens 2015 zählen zu den Meilensteinen seither. 2017 wurde das Wäschepflegemuseum eröffnet, das nun am Gemeindeamt installiert ist. Der Vergleich der Besucherzahlen von 2009 (3.268) bis 2019 (ca. 30.000 Besucher) zeigt das steigende Interesse.

Eine Ehrung für 15 Jahre verdienstvolle Mitarbeit wurde Geschäftsführer-Stellvertreterin Adelheid Hammerl durch Wirtschaftskammer-Obfrau Anne Blauensteiner zuteil. Diese überbrachte auch eine Urkunde für 15 Jahre Gewerbeberechtigung des Vereins und meinte: „Die Klosterschulwerkstätten sind auch touristisch für das Waldviertel sehr wertvoll“ – neben der Schaffung von acht Arbeitsplätzen.

Bürgermeister Ewald Fröschl stellte fest: „Diese Erfolgsgeschichte zu schreiben war kein leichter Weg“. Die Werkstätten einzurichten habe Franz Höfer gewagt, und die Gemeinde habe dabei mitgeholfen. „Wir wollen beim Handwerksmarkt Naturnahes präsentieren, was Handwerker herstellen und reparieren können.“

Abgeordneter Franz Mold nannte ein Zitat des Zwettler Vordenkers Adi Kastner: „Jede Region muss seine Schwerpunkte finden.“ In Schönbach sei mit den Klosterschulwerkstätten, dem Korboutlet und dem Wäschepflegemuseum ein touristischer Schwerpunkt geschaffen worden.