Ärger über Streuner

Erstellt am 28. Oktober 2014 | 10:37
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Bürgermeister Ewald Fröschl glaubt nicht, dass streunende Hunde am Verschwinden von Katzen schuld sind.
Über „streunende Hunde und vermisste Katzen“ in der Gemeinde berichtet Sabina Hahn. Sie wandte sich im Namen einiger besorgter Anrainer an die NÖN.

„Angriffe auf Katzen und Kleintiere häufen sich"

„Obwohl die Besitzer der besagten Hunde beteuern, diese ständig unter Aufsicht zu haben, werden die Tiere immer öfters ohne ihre Besitzer in Schönbach gesichtet. Gleichzeitig häufen sich die Angriffe auf Katzen und andere Kleintiere, wie zum Beispiel Hasen. Es werden auch bereits mehrere Katzen vermisst“, schildert Hahn.

Als ehemalige Katzenbesitzerin frage sie sich, warum hier niemand eingreife, obwohl die Gemeinde über die Hundebesitzer informiert wurde. Leinen- und Beißkorbpflicht würden schlichtweg missachtet werden. „Wofür gibt es Vorschriften und Gesetze, wenn sie nicht befolgt und die Verstöße nicht geahndet werden?“, fragt Hahn.

Bürgermeister Ewald Fröschl ist der Fall der angeblich streunenden Hunde bekannt, aber weitaus nicht „in dem Ausmaß und der Dramatik, die hier geschildert wird“. Er habe die Besitzer daraufhin hingewiesen, dass sie ihre Hunde ordnungsgemäß verwahren sollen. „Weiters haben wir in der Gemeindezeitung einen Auszug aus dem Hundehaltegesetz abgedruckt, um die Bevölkerung zu informieren“, sagt Fröschl.

Bürgermeister zieht weitere Schritte in Betracht

Wegen vermisster Katzen oder Ähnlichem habe aber noch niemand mit Fröschl gesprochen. Nach den Maßnahmen, die er im Frühjahr gesetzt hat, habe er nichts mehr von Problemen gehört.

„Ich halte es aber eher für unwahrscheinlich, dass die Hunde für die vermissten Katzen verantwortlich sind“, meint er im NÖN-Gespräch. Falls die Situation aber tatsächlich so dramatisch sei, müsse man natürlich weitere Schritte setzen, betont der Bürgermeister.