Streit mit Ex-Frau: U-Haft dauerte nicht lang. Ziehen an den Haaren und ein Messer in der Hand dürfte zur Verhängung der Untersuchungshaft gereicht haben, nach Haftprüfung erfolgte Freilassung.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Juli 2019 (11:28)
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Der junge Mann wurde zu 24 Monaten Haft verurteilt

Untersuchungshaft und anschließendes Betretungsverbot waren die Folge für einen 49-jährigen Zwettler, der mit seiner vor wenigen Wochen weggezogenen Ex-Frau stritt.

Vermutlich wegen den beiden Kinder dürfte der Zwettler mit seiner 29-jährigen Ex (sie haben die gemeinsame Obsorge), die nun in den Raum der ASTEG-Region gezogen ist, am 6. Juni gegen Mittag einen Disput gehabt haben. Der Zwettler war der Exekutive bereits bekannt, flog er doch erst am 7. Juni mit einer Cannabis-Plantage in Zwettl auf.

Die Zwettler Polizeibeamten vernahmen das Paar, nachdem sich die Frau einer Freundin im Bezirk Gmünd anvertraut hatte und diese darauf drängte, die Geschehnisse der Polizei zu melden. Die zweifache Mutter gab an, dass sie von ihrem Ex-Mann an den Haaren gerissen wurde und ihr ein Messer an die Kehle gesetzt worden war. Der Zwettler bestritt die Tatvorwürfe.

Die Staatswanwaltschaft strebte eine Untersuchungshaft für den Zwettler an, welche am Sonntagabend auch vollzogen wurde. Am 8. Juli wurde der Zwettler dem Haftrichter vorgeführt. Da sich die Aussagen nicht erhärteten, kam der 49-Jährige bei der Haftprüfung frei. Demnach dürfte das Ziehen an den Haaren bestätigt worden sein, genauso, wie dass der Beschuldigte ein Messer in der Hand hielt. Mehr jedoch nicht.