Viele neue Spielsachen. Eineinhalb Jahre wurde an dem neuen Spielplatz in Großglobnitz gebaut.

Von Franz Pfeffer. Erstellt am 09. September 2020 (04:37)

Der neue Spielplatz in Großglobnitz wurde am 5. September offiziell von Bürgermeister Franz Mold eröffnet.

Es stehen den Kindern nun vielfältige Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Von zwei Rutschen über Schaukeln, einer Kletterwand, Seilbahn, Holzbrücke, Pavillon bis hin zu einer Sandkiste ist für jeden etwas dabei. Die neuen Spielgeräte wurden von den Kindern gleich dementsprechend getestet.

Organisator Günther Berger begrüßte die Gäste. In seinem Bericht erwähnte er, dass die Planung bereits im Jahr 2018 begann. Die Bauzeit betrug etwa eineinhalb Jahre und mehr als 1.200 freiwillige Stunden wurden von den Mitgliedern der Vereine und der Bevölkerung geleistet. Zusätzlich waren viele Maschinenstunden notwendig, die von Rudolf Berger durchgeführt wurden.

Finanziert wurde das alles von elf Sponsoren und von den Vereinen. Außerdem gab es einen Zuschuss der Stadtgemeinde Zwettl in Höhe von 23.000 Euro. Vier Spielgeräte wurden in Zwettl abgebaut. Sie wurden von der Dorfgemeinschaft saniert, aufbereitet und wieder aufgebaut.

Behindertengerechter Zugang zum Spielplatz

Dorferneuerungsobmann Alfred Zauner sagte, Kinder müssen nicht immer beim Computer sitzen, sondern der Spielplatz solle ein Ort der Begegnung sein, nicht nur für Kinder sondern auch für Eltern, Großeltern und Freunde. Der zuständige Stadtrat Josef Zlabinger lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Dorferneuerungsverein und der Bevölkerung und erwähnte den behindertengerechten Zugang des Spielplatzes.

Stadtrat Josef Grünstäudl freute sich über die Teilnahme der vielen Menschen, die zur Eröffnung gekommen waren. Bürgermeister Mold meinte, es gäbe keine bessere Lage für einen Kinderspielplatz, denn es ist alles in der Nähe wie die Kirche, die Schule, der Kindergarten, das Gasthaus und der Parkplatz. Es ist erfreulich, wenn die gemeinsame Planung und die Umsetzung zwischen den Vereinen, der Bevölkerung und der Stadtgemeinde Zwettl so funktioniert.

Den Kindern wurde zusätzlich noch Basteln, Schminken, Zielspritzen und Geschicklichkeitsspiele bei der Feuerwehr und ein Gratiseis geboten. Für das leibliche Wohl sorgte die Dorfgemeinschaft.