Spitzenkandidaten auf dem Prüfstand. Bei einer NÖN-Diskussion stellten sich die Spitzenkandidaten der Zwettler Parteien den Fragen von Redaktionsleiter Markus Füxl und präsentierten ihre Visionen.

Von Martina Hofer. Erstellt am 16. Januar 2020 (19:37)
Die NÖN lud unter Redaktionsleiter Markus Füxl (rechts) die Zwettler Spitzenkandidaten Ewald Edelmeier, Franz Groschan, Franz Mold und Silvia Moser (von links) zu einer Diskussionsrunde in den Sparkassensaal.
Martina Hofer

Zur Diskussion anlässlich der Gemeinderatswahl lud die NÖN in den Sparkassensaal Zwettl. Die Spitzenkandidaten Franz Mold (ÖVP), Franz Groschan (SPÖ), Silvia Moser (Die Grünen) und Ewald Edelmaier (FPÖ) stellten sich den Fragen von NÖN-Redaktionsleiter Markus Füxl. Die Themen reichten von der Innenstadtentwicklung über den Verkehr und ein mögliches Einkaufszentrum bis zu Maßnahmen gegen den Klimawandel.
Jeder der Diskutanten hatte dabei auch die Gelegenheit, seine Kernanliegen für die Gemeinde vorzustellen.

„In den letzten fünf Jahren, haben wir viele Projekte durchgeführt, die zur Entwicklung der Infrastruktur beitragen haben“, sagte Franz Mold. Seine Vision ist es, die Zentrumsfunktion zu stärken, dafür müsse man aber Schwerpunkte setzen. Mold verwies unter anderem auf das Projekt "Frau Ida", das zur Belebung der Stadt positiv beitragen werde. "Der Zwettler Stadtkern soll leben und belebt werden“, betonte Franz Groschan. In Punkto Neugestaltung „Untere Landstraße“ und erneuerbaren Energien verwies er auf eine positive Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister. Im Fokus stehen neue Wohnprojekte, die geplante Begegnungszone und eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Silvia Moser steht hinter einer Positionierung von Zwettl als Zentrum des Waldviertels und fordert ein Umdenken zum Schutz der Umwelt. Ein Versäumnis der Stadtgemeinde Zwettl sei es laut ihr gewesen, das Grundstück für das geplante EKZ nicht selbst angekauft zu haben. Moser hält ein Mitdenken von Klimaschutz bei künftigen Projekten für absolut notwendig.
Ewald Edelmaier sprach die gelungene Förderung der Freiwilligen Feuerwehr an. Für die Zukunft sei der FPÖ vor allem wichtig, den Bevölkerungstand zu halten. Eine gute Anbindung für Pendler sei ebenso wichtig, damit Zwettl auch das „Zentrum des Waldviertels“ bleibe. „Mehr Wohnungen, Parkplätze und auch ein Einkaufszentrum würden der Stadt nicht schaden", sagte Edelmeier.

Welche Maßnahmen die Spitzenkandidaten konkret setzen wollen, sowie Sager und Stimmen aus der Wahldiskussion lest ihr in der nächsten Ausgabe der Zwettler NÖN oder im E-Paper.