Keinen Tropfen Wasser vergeuden

Erstellt am 31. März 2017 | 05:03
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Sonnentor Wasser
René Dornhackl und „Sonnentor“-Gründer Johannes Gutmann gaben am Tag des Wassers Einblicke: Eine eigene Wasseraufbereitungsanlage sorgt mit 3.600 Liter pro Stunde für eine unabhängige Versorgung.
Foto: Sonnentor
Die Firma „Sonnentor“ gab Einblicke in ihre Wasserwirtschaft. Ein eigener Brunnen sowie eine Aufbereitungsanlage sorgen dabei für eine nachhaltige Versorgung.

Anlässlich des „Inernationalen Tages des Wassers“ am 22. März gab „Sonnentor“ Einblick in seine „Wasserwirtschaft“.
„Als Unternehmen tragen wir Verantwortung. Nicht nur für unsere Mitarbeiter, Partner und die Produkte die wir verkaufen – sondern auch für die Umwelt.

Nur wenn sie gesund ist, können wir qualitativ hochwertige Rohstoffe ernten und mit reinem Gewissen unseren Kunden anbieten“, erklärte Sonnentor Gründer Johannes Gutmann und ergänzte: „Es liegt uns daher viel daran, bewusst und sparsam mit allen Ressourcen umzugehen, die uns der Planet bietet. Dazu zählt natürlich auch das Wasser. Dies ist nicht zuletzt auch die unersetzliche Essenz für die Zubereitung unserer Bio-Tees.“

Sonnentor im Vergleich sparsam

Im Jahr verbraucht Sonnentor rund 1.400 m3 Wasser. Das ist im Vergleich zu anderen Lebensmittelherstellern sehr sparsam. Der Grund dafür ist, dass das Unternehmen kein Wasser für den Produktionsprozess braucht. „Auch sonst achten wir darauf, keinen Tropfen zu vergeuden,“ so Gutmann.

Bereits seit 2011 sorgt bei „Sonnentor“ eine 8.000 Liter Regenwasser-Zisterne dafür, dass kein wertvolles Trinkwasser für die Sanitäranlagen verschwendet wird. Auch die Pissoirs auf den Herrentoiletten funktionieren dank modernster Technik komplett ohne Wasser. Überschüssiges Regenwasser wird etwa auch zur Bewässerung der Grünanlagen rund um das Bio-Gasthaus Leibspeis‘ verwendet. Ein weiterer Trick mit dem Wasser eingespart wird, ist eine Mischtemperatur für die Handwaschgelegenheiten. So wird kein wertvolles Wasser für die Aufwärmphase vergeudet.

Unabhängige Wasserversorgung

„Da die Wasserversorgung bei Sonnentor durch die öffentlichen Anlagen auf Dauer nicht gewährleistet werden konnte, haben wir uns vor zwei Jahren dazu entschieden, auf unserem Grundstück nach einer unabhängigen Wasserquelle zu suchen und wir sind fündig geworden. Es wurde ein Brunnen mit 47 Meter Tiefe gebohrt. Hier entnehmen wir unser Trinkwasser“, so Gutmann.

Die Bodenbeschaffenheit im Waldviertel sorgt für einen hohen Gehalt an Eisen und Mangan im Wasser. Damit die Haustechnik geschont wird, wurden 30.000 Euro in eine eigene Wasseraufbereitungsanlage investiert. In der Stunde können so bis zu 3.600 Liter Trinkwasser aufbereitet werden. Dieses Volumen wird derzeit bei weitem nicht ausgeschöpft, aber so ist man bei Sonnentor langfristig für die Zukunft gewappnet.